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Alle Rezensionen zu NEØV
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Dominique
(2015, Fullsteam Records)

Schwärmerische Gefühle de Luxe: Von minimalistischer Bescheidendheit halten die Brüder Anssi und Samuli Neuvonen im Indiepop rein gar nichts. NEØV aus Tampere tragen sanfte Emotionen fingerdick auf. Schwelgen in romantischen Gefühlswelten. Da das das zweite Album »DOMINIQUE« beim rocklastigen Fullsteam-Label herausgekommen ist, dürfen die Gitarren hier auch mal lärmen und die langen Haare fliegen. Die Band aus dem mittelfinnischen Seengebiet mag zwar noch reichlich milchbubihaft wirken, ist aber schon eine ganze Weile aktiv. Die Vorgängerband Neufvoin wurde irgendwann sanft zur Ruhe gebettet.

NEØV mögen zwar zu einem Übermaß der Gefühle neigen und im bittersüßen »Dominique I« grenzwert-pathetisch wirken. Aber hey! ein wenig Übertreibung hat an trüben Tagen so manchen Grantler aufgeheitert. Am besten gefallen fast die ruhigeren Töne wie das schön nachdenkliche, dezent angefolkte »Laketown«. Wo übrigens einmal mehr bewiesen wird, dass Pfeifen unbedingt zum Dreampop gehört. Melodieverliebt zeigt sich das Quartett im feinen »Rain People«. Wo die Sehnsucht fast körperlich schmerzt. Leichtigkeit und blutende Herzen gehen doch sehr gut zusammen! (emv)

 NEØV: Dominique

Offizielle Website

Offizielle Website      https://neovband.com

   

Volant
(2019, Clouds Hill)

Ganz klar: Mit Klein-Klein wollen sich Anssi und Samuli Neuvonen erst gar nicht aufhalten: Schwelgerische Synthies und zärtliche Gitarren prägen »VOLANT«, das dritte Album der Brüder aus dem finnischen Seengebiet. NEØV sind unverbesserliche Romantiker, und das ist gut so! Die sanfte Stimme von Anssi Neuvonen klingt verträumt. Wie schön dieser langmähnige Jungspund in Songs wie der sanft schmachtenden Pop-Perle »Elysion« am Leben und der Liebe leiden kann! NEØV erheben die ruhige Schönheit zur Kunstform und beweisen, dass Nachdenklichkeit das neue Cool ist.

Und keine Angst, diese Finnen sind keineswegs nur schüchtern und zurückhaltend: Im nostalgischen Track »Person I Used To Be« nehmen sie Fahrt in Richtung sanften Stadionpop und lassen die Gitarren auch mal lärmen. Dazu recken wir doch gerne die Feuerzeuge in die Höhe! Zu piano-poppigen Songs wie dem filigranen »Raindrops« wachsen uns Flügel und heben wir mindestens einen Meter vom Boden ab. (emv)

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