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Alle Rezensionen zu Riitta Paakki Trio
(Genre »Jazz«, Land »Finnland«)

 

Onions
(2007, Impala Records IMPALA 013)

Sträflich unbekannt, zumindest außerhalb Finnlands, ist die Pianistin Riitta Paakki (geb. 1971), aber »ONIONS« beweist, dass sie größere Aufmerksamkeit verdient. Sie selbst spielt sehr versiert, setzt ihre Virtuosität aber gezielt ein: Sie kann toll swingen wie in »Herpertti«, lässt Single Note-Läufe perlen mit Feuer und Flamme. Sie pflegt aber auch einen feinen Anschlag, dosiert gekonnt Dynamik und Tempo – das ist schon im Opener »Mental Mitten« erkennbar. Nicht völlig verwunderlich auch, dass sie Herbie Hancock und McCoy Tyner als frühe Vorbilder nennt: sie ist doch eher im amerikanischen Modern Jazz verwurzelt.

In ihrem Trio finden sich zwei Musiker, die sich in den Jahren nach dieser Aufnahme kräftig in den Vordergrund gespielt haben: Mikko Hassinen machte sich nicht nur als Jazz-Drummer einen Namen, seine Percussion-Künste führten ihn auch über Vilma Timonen zu Värttinä. Ape Anttila steht ihm als Bassist nicht nach, auch er changiert zwischen Jazz und Folk. Besonders in »Adrienne« spielt er ein ebenso melodisches wie unspektakuläres Solo, ohnehin gehört diese Ballade zu den Höhepunkten. Fein auch das als sperrige Ballade beginnende und bluesig weitergehende »Nukkumatti« als nächtlicher Rausschmeißer. Sieben der elf Stücke hat Riitta Paakki selbst geschrieben, die übrigen stammen von Anttila und Hassinen. Als Produzent fungierte übrigens Jim Beard, u.a. als ehemaliger Sideman von John Scofield bekannter Keyboarder. (tjk)



Siehe auch:
Värttinä
Vilma Timonen
Saaga Ensemble
Ilkka Heinonen Trio

Riitta Paakki: Onions



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