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Alle Rezensionen zu Blomst
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Blomst
(2015, Indie Recordings -)

Knackige 28 Minuten währt das Debüt der norwegischen Garagepunker um Fronterin Ida Dorthea Horpestad, die fürs Coverfoto sogar ihre Zähne gelassen hat. Wer sich den rabiaten, energiegeladenen Opener »Meningen Med Livet« anhört oder das Video zum nachfolgenden »Ro Deg Ned« anschaut, den wunderte es allerdings nicht, wären es statt der Milchzähne die heutigen. Zwar startet der Vierer aus Trondheim rotzrockig und Arsch tretend, doch selbst wenn er wie in den folgenden Stücken das Tempo drosselt, spürt der Hörer noch dessen Dynamik – eine Live-Show der Band ist sicherlich ein mitreißendes Spektakel.

Einziges Manko der zehn Songs: Wer kein norwegisch spricht, kann die an sich eingängigen Refrains nur bedingt mitsingen. Ansonsten haben Ida, Gitarrist Lasse Febakke, Basser Chris Robin Omdahl und Schlagzeuger Teodor Andersen gute Arbeit songwriterisch und technisch gute Arbeit geleistet, auch die Produktion passt. Für Überraschung sorgen der Gast Kristoffer Lo (Highasakite) mit seinen Tuba-Einlagen ebenso wie das finale »Sjømannsvisa« (»Seemannslied«): hier zeigt die Fronterin ihre intensivste und wandlungsfähigste Mikrodarbietung, untermalt durch Chorgesänge der Männer, sticht das mächtige, traurig-schöne Stück komplett aus den anderen des Albums heraus. Hört rein, es lohnt sich. (nat)



Siehe auch:
Highasakite

 Blomst: Blomst



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