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Alle Rezensionen zu Haxholm Schmidt
(Genre »Jazz«, Land »Grenzgänger«)

 

Moras
(2015, Eigenverlag/Gateway Moras001)

Zeitgleich mit seinem pan-skandinavischen Quartett veröffentlichte der junge dänische Bassist Morten Haxholm im Frühjahr 2015 unter dem Bandnamen Haxholm Schmidt feat. Seamus Blake & John Escreet auch ein amerikanisches Quartettalbum mit fast ausschließlich eigenen Kompositionen. Co-Leader ist Rasmus Schmidt am Schlagzeug, doch es ist der New Yorker Saxofonist, der besetzungsmäßig den entscheidenden Kontrapunkt zum Parallel-Album mit Gitarrist Lage setzt. Das Piano spielt hier John Escreet. Musikalisch ist der Unterschied weitaus größer, denn wo »VIRIDIAN« nordisch zurückhaltend und sanft, gemütlich und klanglich wattig auftritt, handelt es sich bei »MORAS« um ein geradezu feuriges, mit leidenschaftlicher Frische gespieltes Album mit auch direkterem, ausdrucksstärkerem Klang.

Wahrlich eine Platte in New Yorker Modern-Jazztradition also, als hätten die Sechziger nie geendet. Die kurze Aufnahmezeit von nur fünf Stunden an einem Apriltag 2014 in Brooklyn erweist sich als maßgeblich für die Stärken dieser CD. Diese erste Begegnung zwischen den beiden eher melodischen Europäern und den oft eher rhythmisch fordernden Amerikanern sprüht von Anfang bis Ende mit Energie und unmittelbarer Freude an der (Jazz-)Musik. Besonders im Zusammenspiel mit dem etwas vertrackteren »Viridian« etabliert sich Haxholm mit »Mo(rten&)Ras(mus)« in der Kopenhagener Szene als neue Bass-Stimme, auf die man zukünftig zählen kann. (ijb)



Siehe auch:
Morten Haxholm Quartet

 Haxholm Schmidt: Moras

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.mortenchristian.dk



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