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Alle Rezensionen zu Persuader
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

The Hunter
(2005, Dockyard 1 DY100080)

Wenn's mal wieder länger dauert ... bis die neue Scheibe der schwedischen Stimme des Blind Guardian Fronters erscheint, dann tröstet vielleicht die Wiederveröffentlichung des Debüts von '99 darüber hinweg. Das reanimierte Frühwerk vereint wohlbekannte Power Metal-Texte, intoniert von Hansi Kürschs nordländischem Gegenpart Jens Carlson, wie in »Heart And Steel« mit altbewährten Speed Metal-Melodien des Gitarreros Emil Norberg.

Freunde dieser Metall-Legierung lecken Blut beim Opener »Fire At Will«, dem Titelsong oder dem hymnenhaften »Escape«; andrerseits stößt auf »THE HUNTER« auch Mittelmäßiges sauer auf. Für Fans dennoch empfehlenswert, denn: Die Jungs aus Umeå sowie »Young Metal Gods«-Wettbewerbsgewinner legen sogar noch zwei Bonustracks vom »VISIONS AND DREAMS«-Demo drauf, allerdings schwächer produziert – im Gegensatz zum Erstling der Savage Circus-Formation, an dem das Duo Carlson/Norberg ebenso mitwerkelte. (nat)

 Persuader: The Hunter

   

When Eden Burns
(2007, Dockyard 1 DY100120)

Alles beim Alten im Hause Persuader – selbst wenn die Promoter Fronter Jens Carlsson inzwischen mit »Savage Circus-Sänger« betiteln. Die Rhythmusgruppe macht mächtig Druck und stürmt mit dem Opener »Twisted Eyes« ins brennende Eden: Die Gitarren gehen Richtung Thrash, Carlsson verlangt Höchstleistungen von seinen Stimmbändern.

»WHEN EDEN BURNS« bietet stilvolle Riffs, pompöse Melodien und eingängige, oft durch Chöre aufgerüstete Refrains. Zuweilen etwas zurückhaltender, dafür ausgefeilter als auf »THE HUNTER« reichen die Stücke von der Schlachtfilm-Hymne »R.S.-Knights« bis zum beschaulichen Instrumental »Zion«. Für Freunde von Savage Circus, Blind Guardian – oder sattem Power Metal im Allgemeinen. (nat)

   

Evolution Purgatory
(2004, Noise Records/Sanctuary NO3820)

Hmm, das klingt alles so verdammt bekannt! Vor allem die Stimme des Sängers weckt im Oberstübchen Erinnerungen an bereits Gehörtes. Wie hieß noch ... ach egal, die jungen Schweden machen ihre Sache sehr gut, ob die Vocals nun irgendwie vertraut klingen oder nicht.

Für ihr Alter klingt das alles mehr als professionell, und so können die Jungs durchaus einem Vergleich mit den alten Hasen von Blind Guardian standhalten – zumal ihr Power Metal auch genau dieselbe Richtung einschlägt. Die Songs sind durchwegs im melodischen Bereich angesiedelt; streckenweise hauen Persuader einem die Gitarrenriffs aber auch in rasendem Tempo um die Ohren. Durchdacht eingesetzte Breaks und ein gesundes Maß an Mitgröhl-Refrains machen die Scheibe zu einer runden Sache. (hog)



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