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Alle Rezensionen zu Sinne Eeg & Thomas Fonnesbæk
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Eeg Fonnesbæk
(2015, Stunt/New Arts International Stunt 15082)

Man höre »Willow Weep For Me« - eine CD mit dieser Ballade zu beginnen, zeugt von Mut. Aber der ist absolut berechtigt, denn Sinne Eeg und Thomas Fonnesbæk beweisen beide große Meisterschaft in dieser Duo-Aufnahme. Sinne Eeg besticht mit Ausdruck, Swing und Charme, sie gehört mittlerweile in die oberste Liga der Sängerinnen in Nordeuropa. Selbiges gilt auch für Thomas Fonnesbæk, der hier sowohl Kontra- wie E-Bass spielt. Mehr Musiker und Instrumente hört man nicht, mehr braucht es aber auch nicht.

»Taking It Slow« ist die einzige eigene Komposition (von Fonnesbæk) – schade, denn sie ist keinesfalls schwächer als die Standards. Deren gibt es reichlich: Herrlich des Bassisten Walking Lines und der Sängerin Scat-Improvisationen in Lionel Hamptons »Evil Man Blues«. Fonnesbæk greift für »You Don’t Know What Love Is« zum E-Bass, auch das macht Sinn. In der Folge übertreiben sie es mit der Wahl überstrapazierter Standards: »Summertime« ist zwar ganz flott, bei »Body And Soul« brilliert Fonnesbæk am E-Bass mit Akkorden. Dennoch müssen beide Songs nun nicht wirklich sein. »Beautiful Love« und »Come Rain Or Shine« wiederum sind wunderbare Kleinode musikalischer Interaktivität. Nicht nur das: In letzterem hat Fonnesbæk ein schlichtweg wunderbares Solo! (tjk)



Siehe auch:
Sinne Eeg
Thomas Fonnesbæk
Aaron Parks, Thomas Fonnesbæk, Karsten Bagge
Ole Kock Hansen & Thomas Fonnesbæk

Sinne Eeg & Thomas Fonnesbæk: Eeg Fonnesbæk



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