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Alle Rezensionen zu UMO Jazz Orchestra with Michael Brecker
(Genre »Jazz«, Land »Färöer«)

 

Live In Helsinki 1995
(2015, Random Act Records RAR1018CD)

Schon der Opener »Invitation«, ein alter Standard, zeigt wohin die Reise geht: eine Power Big Band mit einem Power Tenor Saxer! Der amerikanische Superstar ist in Höchstform und hat in jedem Stück ausgiebig Gelegenheit, dies zu zeigen. Das UMO spielt ebenso grandios, extrem gut zusammen und mit enormem Druck aus allen Rohren. Rich Shemaria war zu der Zeit Leader der Big Band, er sorgte auch für einige Arrangements.

Das Repertoire besteht aus Stücken von Horace Silver (»Nica’s Dream« erstrahlt in feurigem Latin-Glanz, ebenso »Nutville«), Vince Mendoza, zweien von Brecker selbst (der lange »Song For Barry« ist sogar ausgesprochen tanzbar) und dem grandiosen »Ginare« von Kirmo Lintinen, später Leiter des UMO. In diesem zehnminütigen Feuerwerk duellieren sich zum Schluss Brecker und der damals 24-jährige Manuel Dunkel an den Tenorsaxophonen. Ansonsten ist im UMO wie üblich die crème de la crème des finnischen Jazz versammelt, sogar Pekka Pohjola gibt sich am E-Bass bei den Fusion-näheren Stücken die Ehre – Pianist Seppo Kantonen und Gitarrist Markku Kanerva kommen auch aus dessen Band. Schade nur, dass es ziemlich wenige Soli der Bandmitglieder gibt, das Konzept ist komplett auf Michael Brecker zugeschnitten. Trotzdem eine phantastische CD, die obendrein auch noch super klingt. (tjk)



Siehe auch:
Manuel Dunkel
Pekka Pohjola
Markku Kanerva
Seppo Kantonen

 UMO Jazz Orchestra with Michael Brecker: Live In Helsinki 1995



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