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Alle Rezensionen zu Vingefang
(Genre »Folk«, Land »Dänemark«)

 

[o.T.]
(2015, GO‘ Danish Folk GO 0215)

Eines der vielen Projekte der Sängerin, Violinistin, Komponistin und Tänzerin Miriam Ariana ist dieses Duo mit Lene Høst, die ebenfalls singt sowie Gitarre und Klavier spielt. Zusammen formen sie Vingefang, auf Deutsch »Flügelspannweite«. Sie trafen sich an der Akademie für Musik und Theater in Odense.

Sehr schön ist das, die Stimmen harmonieren wunderbar. Violine und Gitarre oder Piano breiten einen locker groovenden Boden, gelegentlich von Percussion unterstützt. Musikalisch schlagen die Däninnen einen Bogen von Skandinavien über Frankreich nach Brasilien: Im feurigen »Pedido A Padre Cicero & Magdalena Polska« kombinieren sie einen brasilianischen Song mit schwedischer Polka - klappt prima! »Det Er Hvidt Herude« (dt.: Es ist weiß draußen) ist ein a capella vorgetragenes Winterlied, bei dem Esprit der Mädels kommt aber keinerlei Winterblues auf. Feine Ideen, pfiffig umgesetzt – schade nur, dass die CD nur 30 Minuten dauert. Aber man kann sich schon auf den Nachfolger freuen! (tjk)

 Vingefang: [o.T.]

Offizielle Website

Offizielle Website      http://vingefang.com

   

Tidens Ekko
(2018, GO´Danish Folk Music GO 0218)

Der Nachfolger macht im Grunde dort weiter, wo der Erstling aufhörte: Die Stimmen bestechen mit Präzision und Kraft, unterlegt von Gitarre und Violine, gelegentlich Piano, Cello und Percussion. Die Dänin Lene Høst und die in Frankreich geborene Miriam Ariana haben beide einen Bachelor in skandinavischer Folk Music, lassen sich aber musikalisch von globalen Einflüssen inspirieren. Diesen sehr weit gespannten Horizont verdichten sie in ihren eigenen musikalischen Mikrokosmos.

Brasilien gehörte schon seit einer Reise zu ihren Favoriten, nun haben sie sogar ein Lied aus Tansania in Suaheli im Programm, außerdem singen sie Dänisch, Französisch und Spanisch – Multikulti im besten Sinne. Im abschließenden »Gränslös« haben sie sogar eine ganze Band dabei, mit drei Bläsern und Rhythmusgruppe: Der längste Song auf dem Album ist auch einer der besten und beweist, dass das Duo auch vor größerem Instrumentarium bestehen kann. (tjk)



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