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Alle Rezensionen zu HOX (Graham Lewis & Andreas Karperyd)
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Duke of York
(2015, Editions Mego 214)

Auch wenn Graham Lewis sich hinter einem lustigen Bandnamen versteckt und freche Popmusik macht, kommt man nicht umhin, sein Schaffen an seinem Lebenswerk mit Wire zu messen, ebensowenig wie irgendjemand Keith Richards nicht als Mitglied der Rolling Stones wahrnimmt. Dies vorangestellt muss man festhalten: »DUKE OF YORK« im Duo mit Andreas Karperyd ist eine richtig tolle Platte, die Spaß macht, auf apart-anachronistische Weise frisch klingt und eine ganze Menge guter Songs bietet. Über neun Nummern werden fast ebenso viele Stile hingeworfen – jedes Stück eine neue Platte, zusammen eine »Pop«-CD wie aus einer Parallelwelt.

Es beginnt mit den altmodischen Elektrobeats von »Anthrazcit«, rhythmusbetont mit elektronischen Spielereien, als hätten Suicide eine Nummer mit Radioplay-Anspruch produziert. »Javelin« verbindet Gitarrenpop mit Krautrockpastiche: Bowies »Lodger« trifft auf die freundlichen Primal Scream von »Beautiful Future«. Immer wieder erinnert man sich an unterhaltsamen Dark Wave oder Brian Enos Songalben (besonders in »Goodbye« müsste man mir erstmal beweisen, dass da nicht eine alte Gesangsaufnahme von Eno aus den späten Siebzigerjahren ausgegraben wurde). »Track and Field« wiederum klingt direkt, als wäre es direkt ein Remix von Autechre. Apropos: Wenn jetzt noch Graham Lewis' Tochter Klara das Album komplett re-mixt, dann wird's wahrlich genial. (ijb)



Siehe auch:
Klara Lewis

 HOX (Graham Lewis & Andreas Karperyd): Duke of York

Offizielle Website

Offizielle Website      http://editionsmego.com/release/EMEGO-214



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