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Alle Rezensionen zu Anneli Drecker
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Tundra
(2001, EMI 5.25944.2)

Auch wenn der Name Anneli Drecker hierzulande noch unbekannt sein mag – die Musiker und Produzenten haben ihre Stimmgewalt bereits erkannt: Die in Tromsø lebende Sängerin mischte bisher bei Bel Canto, Jah Wobble, Hector Zazou oder Bomb The Bass mit.

Auf ihrem Solo-Debüt spannt sie einen weiten Bogen von sinfonischen Balladen und folkloristischen Nordland-Klangbildern über schmissigen Dance-Pop bis hin zu manieriertem Ambient-Jazz. Unschlüssig oder flatterhaft wirkt ihr anspruchsvoller Pop-Rundumschlag nur selten, denn Drecker tänzelt virtuos zwischen Kate Bush und Tori Amos, zwischen Dead Can Dance und Cocteau Twins. Zur Seite standen der ausgebildeten Ballett-Tänzerin Musiker wie Nils Petter Molvær, der Motorpsycho-Bassist Bent Sæter und das komplette Prager Philharmonie Orchester. (peb)



Siehe auch:
Bel Canto
Ketil Bjørnstad & Anneli Drecker
Motorpsycho
Ketil Bjørnstad, Anneli Drecker, Lars Saabye Christensen

Anneli Drecker: Tundra

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.annelidrecker.no/

   

Frolic
(2005, Capitol/EMI 7243-4749002)

Wenn Innovation Musik zum Leben bringt, dann ist dieses Album leider tot. Zwischen Dancefloor, ein bisschen Madonna, Schmusepop und allzu uninspirierten Triphop-Anleihen lässt sich nichts Neues finden. Die Arrangements der Songs sind nachlässig; lediglich beim sechsten Track »Painted Black« wird aus dieser Nachlässigkeit eine gewisse Lässigkeit. Ansonsten gibt es heute Studio-Software, die Songs dieses Formats quasi von selbst herstellt.

Leider trägt auch Anneli Dreckers Stimme nicht viel weiter; allzu flach und stellenweise gar unsauber fügt sich die Bel Canto-Sängerin ziemlich fugenlos ins sterile Arrangement. Keine Überraschungen, keine Spannungen – kommen dann noch Texte hinzu wie »Come On, Baby, Feel My Fire (Desire)«, dann ist tatsächlich nicht mehr viel zu retten. Falls das Album über den Weg läuft: einfach ignorieren. (sep)



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