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Alle Rezensionen zu Anders Holst / Mads Emil Nielsen
(Genre »Avantgarde«, Land »Dänemark«)

 

Anders Holst / Mads Emil Nielsen
(2014, clang 016)

Auch wenn die beiden effektverliebten Musiker Anders Holst und Mads Emil Nielsen diese LP im Februar 2013 in Kopenhagen einspielten, sie klingt, als hätte sie ebenso gut 45 Jahre früher entstanden sein können, in Kraftwerks Frühphase beispielsweise, noch bevor diese mit »Autobahn« und dergleichen zu Weltruhm aufstiegen. Holst und Nielsen werkeln mit Gitarren und Verstärkern, Synthesizermodulen, Effektboxen und -prozessoren, komplett altmodisch und analog also, nicht unspannend. Schade nur, dass ihnen keine richtigen Songs eingefallen sind und sie sich auf reine Stimmungsmalerei zurückgezogen haben.

Eigentlich machen Holst/Nielsen die richtige Musik fürs norwegische Hubro-Label (vgl. etwa Huntsvilles letzte Alben), doch nur hin und wieder blitzt ein größerer Zusammenhang auf, und ihr Album, zu dem ihnen nicht einmal Titel und Cover eingefallen sind, genügt sich doch ein wenig zu entspannt zwischen Nicht-ganz-Ambient und Auch-nicht-so-recht-Klangkunst. Diese Musik ist frei beweglich, sympathisch, aber eben kaum zwingend. Die aus der Zeit gefallenen, atmosphärischen Stücke klingen auf nostalgischem Vinyl, gerne auch mit etwas Knistern, wahrscheinlich ein Stück interessanter. Auf CD allerdings kommt der distanzierte, räumliche Sound eher recht altbacken und unschlüssig daher. (ijb)



Siehe auch:
Deaf Center
Huntsville

Anders Holst / Mads Emil Nielsen: Anders Holst / Mads Emil Nielsen

Offizielle Website

Offizielle Website      http://clang.cl/anders-holst-mads-emil-nielsen-lp



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