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Alle Rezensionen zu Blaue Blume
(Genre »Rock«, Land »Dänemark«)

 

Syzygy
(2016, Brillante Records/Believe Digital)

Die Postrocker Blaue Blume aus Kopenhagen klingen auf ihrem Debütalbum »SYZYGY« mitunter so, als wollten sie das Erbe der frühen Sigur Rós antreten. Die Falsett-Vocals von Jonas Smith erinnern doch sehr an Jónsi! Die langhaarigen Vier inszenieren sich als theatralische Nachtschattengewächse. Die Stimmung ist melodramatisch. Das Unheimliche, die Schauermär sind unbedingt Teil des romantischen Weltbildes. Blaue Blume wollen aber keineswegs bloß düster dräuende Dunkelmänner sein: Der feine Track »On New Years Eve« etwa zitiert gekonnt die Smiths und Johnny Marrs Gitarre. Das sind wunderbar exaltierte, überkandidelte Töne! Das ist eindeutig Pop!

Wer gerne in himmelhohen Empfindungen schwelgt: Bei Blaue Blume herrscht ein Übermaß großer Gefühle: Jonas Smith gurrt, fleht und schreit, bis Herzen in Schönheit brechen. Mitunter nehmen diese in Cinemascope inszenierten Emotionen fast schon operettenhafte Züge an. Der Frontmann inszeniert sich gekonnt als männliche Diva. Das Lebenselexier von Blaue Blume sind Liebe, Sehnsucht und Geheimnis. Eingebettet in feinziselierte Klänge, die zwischen Tag und Traum irrlichtern. Das tribalen Percussion-Klänge, welche die Herzschmerz-Hymne »Sky«prägen, bringen eine Prise Orient nach Nordeuropa. Zu diesen Tönen lässt es sich bestens schmachten!
(emv)



Siehe auch:
Sigur Rós
Jónsi

 Blaue Blume: Syzygy

Audio-Link Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.facebook.com/blaueblumemusic/



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