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Alle Rezensionen zu Swaying Wires
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

I Left A House Burning
(2016, Battle Worldwide Recordings/Soulfood)

Samtene Nacht in Turku: Die Swaying Wires zelebrieren gehebene Spätabendmusik. Sie zünden ein paar verstreute Kerzen an, sonst nichts. Das Trio sinniert auf seinem zweiten Album »I LEFT A HOUSE BURNING« über Vergänglichkeit, verpasste Chancen und die Unmöglichkeit, den Erinnerungen zu entkommen. Angefolkte Americana-Töne sind das, die aus dem tiefsten Nebraska stammen könnten. Die sich sich hier harmonisch mit sehnsüchtigem, verlangsamtem Dreampop verbinden. Die helle Stimme von Tina Kärkinen schwebt wie blaugrauer Rauch über sanften Gitarren. Sie erinnert mit ihrer mühelosen Anmut an die wunderbare Harriet Wheeler von der legendären britischen 80er-Indiepopband The Sundays.

Verlangsamt geht es hier zu, wenn die Fünf aus Turku in schwarz-weiß träumen und klugen Alltagsbeobachtungen nachhängen. Erst beim zweiten Hören bemerkt man bei Songs wie »Dead Bird«, dass sie komplexer aufgebaut sind, als es scheint! Mundharmonika und Orgel haben hier feine Gastauftritte! Oder das eigensinnige Piano auf »Dreams« wie ein kleiner Rettungsanker wirkt, an den sich sich Tina Kärkinen bei einer aussichtslosen Liebesgeschichte klammert! Wir wollen hier die Augen schließen und uns an diesem wundervollen Schmerz berauschen!
(emv)

 Swaying Wires: I Left A House Burning

Offizielle Website

Offizielle Website      http://swayingwires.com



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