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Alle Rezensionen zu Marte Eberson
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Mad Boy
(2015, Propeller Recordings)

Dass Marte Eberson einst Jazz-Piano an der Grieg-Akademie in Bergen studierte, mag man beim Hören von »MAD BOY« kaum glauben. Denn das erste Soloalbum der Musikerin aus Oslo ist lupenreiner Herz-Schmerz-Synthiepop, der gekonnt in großen Gefühlen schwelgt. Die Trauer über scheiternde Beziehungen ist hier in pinkfarbige Zuckerwarte gehüllt. Ganz schön schwülstig für Marte Eberson, die wir bislang als Mitglied der putzmunteren Indiepopster Highasakite kannten. Melancholie als Hollywood-Musical: Mit Songs wie »The Meeting« zeigt uns die Chanteuse, wie man gekonnt in Pastellfarben um die Zuneigung der geliebten Person fleht.

Melodrama de luxe mit Streichern und Chören: Der Track »Leon« ist ein überkandideltes, sehr stylishes Stückchen aussichtsloser Verliebtheit. »What would I say, when I wake up with Leon? What would I do, with the pillow he rest on? And you know it's gonna get violent, erupting in silence this time«. Das ist Leiden an der Liebe auf hohem Niveau! Das prickelt so künstlich wie Waldmeisterbrause! Das sind schlaue Tracks, die man nachts um halb zwei im Club hören sollte. Nach drei Gläsern Sekt. Während unser Love Interest mitten auf der Tanzfläche mit einer anderen knutscht. Musikalische Seelentrösterei in Cinemascope: Mit Miss Eberson geht das! (emv)



Siehe auch:
Highasakite

Marte Eberson: Mad Boy

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.facebook.com/marteebersonmusic



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