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Alle Rezensionen zu Black River Delta
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Devil On The Loose
(2016, Popup Records/Cargo)

Der Blues tropft wie schwerer schwarzer Honig aus den Gitarren von Black River Delta: Das Trio aus dem nordschwedischen Örtchen Bollnäs bekennt sich auf seinem Debütalbum »DEVIL ON THE LOOSE« zu den erdigen und rauhen Wurzeln des Genres. Zwei Gitarren, ein Schlagzeug, raubeinige Vocals und eine verschwitzte Mundharmonika: So lässt sich der Mond tiefnachts voller Inbrunst anheulen. Möge der Herr unsere schwarzen Seelen retten!

Black River Delta verschleppen die Töne und lassen sich Zeit, um ihre unsentimentale Weltsicht zu präsentieren. Singen düstere Moritaten über all die verlorenen Mädchen, die vom rechten Wege abgekommen sind. Als Soundtrack zu Endzeit-Western eigenen sich diese mitleidlosen Töne bestens! Inspirieren lassen sich Black River Delta von frühen Blues-Meistern wie Robert Johnson und neuen Helden wie dem Black Rebel Motorcycle Club. Das Scheitern zur unsentimetalen Kunstform entwickeln wie im feinen Track »Broken For Years«: Die Schweden lassen die Düsternis warm leuchten! Einziges Manko hier: Mit knapp über 30 Minuten Spielzeit ist der Erstling recht knapp ausgefallen. Allerdings ist diese Dosis Blut, Schweiß und Tränen auch mehr als ausreichend! (emv)

 Black River Delta: Devil On The Loose

Offizielle Website

Offizielle Website      www.blackriverdelta.net/

   

Vol. II
(2018, Radicalis/Believe)

Der klassische Seelenschmerz-Blues, reduziert auf das Wesentliche: Black River Delta machen auf ihrem zweitem Album »VOL. II« genau dort weiter, wo sie beim Erstling aufgehört haben. Man könnte schwören, dass diese drei Männer in Schwarz aus den tiefsten Südstaaten-Sümpfen stammen! Ölige Slide-Gitarre, mitleidloser Bass, Weltschmerz-Mundharmonika und erstmals eine fette Fender Rhodes. Und unbedingt jede Menge Whiskey! Erik Jacobs, Erik Nilsson und Pontus Ohlsson stehen eindeutig auf der Seite der Verlierer des amerikanischen Traums. Singen Songs über Spielsüchtige, Kriegsheimkehrer und untreue Frauen. Dem Mann im »Song Gun For You« möchte man lieber nicht begegnen. Weder im Hellen noch im Dunkeln!

Quentin Tarantino müsste die kompromisslosen Schweden eigentlich lieben, weil sie so authentisch auf Höllenfahrt in amerikanische Abgründe gehen. 13 Songs voller Schmerz, Verlust und Scheitern. Klingt schwer erträglich. Ist es mitunter auch. Aber diese heißen, verlorenen Herzen schlagen noch und pumpen tiefrotes Blut! (emv)

Video-Link



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