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Alle Rezensionen zu Sara Ajnnak
(Genre »Folk«, Land »Schweden«)

 

Rahtjat
(2016, S.A. Records/Broken Silence)

Von ruhiger Schönheit. Meditativ und selbstbewusst. »RAHTJAT«, das zweite Album der aufstrebenden jungen Sami-Künstlerin Sara Ajnnak, überzeugt vor allem durch seine Gelassenheit. Der Blick der Musikerin richtet sich auf die grundlegenden Dinge: Die Zukunft der traditionellen Rentierzucht der Samen. Und die drohende Umweltzerstörung im äußersten Norden Schwedens. Im fast schon poppig daherkommenden »Reäjnnou Neäjdda« etwa geht es um ernste Themen: Um den Kampf ums Bewahren der Lebensgrundlage ihres Volkes. Und damit ihrer eigenen Identität. Denn Sara Ajnnak ist unter Rentierzüchtern aufgewachsen.

Sara Ajnnak ist eine Vertreterin der jungen Sami-Generation, die zwar großen Respekt vor dem überlieferten Liedgut ihrer Vorfahren hat, aber dieses Material behutsam in die Moderne bringt. Da eifert sie großen Vorbildern wie Mari Boine nach, die den Joik respektvoll für andere Musikstile geöffnet hat. Durch »RAHTJAT« ziehen sich Anklänge an den Singer-Songwriter-Pop ebenso wie an den Blues. Und vertragen sich bestens mit der Tradition! Denn das Album, übrigens zu großen Teilen in der vom Aussterben bedrohten Un-Samisprache gesungen, lädt zur Besinnung ein. Zum Ruhigwerden. Und ist auf diese Weise ein gänzlich kitschfreier Gottesdienst in der Natur. (emv)



Siehe auch:
Mari Boine

Sara Ajnnak: Rahtjat

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.facebook.com/Sara-Ajnnak-1553360728215796/timeline



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