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Alle Rezensionen zu Laura Toxværd
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Do Drugs
(2010, ILK/VME ILK127CD)

Nach dem 28 Minuten kurzen Solodebüt »NO. 1« (2004) ist »DO DRUGS« Laura Toxværds Zweitling. Sie tritt dabei namentlich nur als Teil eines Trios mit Frederik Thaae (g, p, perc) und Mikkel Engel Gemzøe (dr, perc) in Erscheinung, das ebenfalls Do Drugs heißt, doch sowohl der Verweis auf ihre eigene Webseite als auch die Tatsache, dass der Großteil der 16 (kurzen) Stücke von ihr geschrieben wurden, lässt die an zwei Tagen im November 2009 aufgenommene CD klar als Projekt der Saxofonistin erkennen.

Als wesentlichen Einfluss für dieses Album nennt Toxværd die Werke Charlie Parkers, in seiner fragmentierten und sprunghaften Natur ist »DO DRUGS« freilich ein ebenso wilder, geradezu surrealer Stilmix, wie Carlo Keshishians knallbuntes, bizarres Gemälde auf dem Cover verspricht: Elektrisch aufgeladener Free Jazz in bester John-Zorn-Tradition, classic Ornette Coleman und charmante bis spaßige Anti-Tanz-Nummern geben sich in schneller Folge die Klinke in die Hand. Nach 26 Minuten ist der Spaß auch schon wieder vorbei. Die Kürze ist kein Symptom der Ideenlosigkeit, sondern schlüssiger Ausdruck von Haltung und Konzept. (ijb)



Siehe auch:
Anderskov Accident
Toxværd/Anderskov
Laura Toxværd mit Simon Toldam & Marilyn Mazur

Laura Toxværd: Do Drugs

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.lauratoxvaerd.dk



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