Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu The Holy
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

More Escher And Random Notes
(2016, Soliti 051)

Keine Scheu vor überlebensgroßen Gefühlen! Kein Fremdeln mit einem gewissen Pathos. The Holy gehen mit ihrer Debüt-EP »MORE ESCHER AND RANDOM NOTES« mit endlos ausufernden, neo-krautrockigen Tönen sofort aufs Ganze. Wenn es um die Liebe geht, dann um die ganz große, alles verschlingende, unbedingte Liebe, wie die Fünf aus Helsinki mit ihrer epischen Hymne »This Will Be The Day That I Die« unmissverständlich klar machen. Sind hier nach all den Jahren endlich die würdigen Nachfolger der großartigen Landsleute Joensuu 1685 gefunden? Durchaus möglich!

Im musikalischen Universum von The Holy herrscht Düsternis. Aber es ist eine glühende Schwärze! Mitunter erinnern die Fünf in ihrer Hingabe an die missionarische Intensität von Arcade Fire, wirken aber an keiner Stelle penetrant dabei. Lassen den mitleidlosen Bass und stolz übersteuerte Gitarren in den Kampf ziehen. Lange sinnt man nach, an wen die Stimme von Sänger Henrik erinnert, bis es endlich klick macht: An den ganz jungen Bruce Hornsby, allerdings in der mitternächtlichen Variante! The Holy nehmen sich auf ihrem Debüt alle Zeit der Welt, um in wilder Schönheit zu explodieren. Schaffen ein wundervoll kontrolliertes Chaos. Lassen uns in tranceartige Zustände verfallen. Ganz schön beeindruckend für einen Erstling! (emv)



Siehe auch:
Joensuu 1685

The Holy: More Escher And Random Notes

Offizielle Website

Offizielle Website      http://soundcloud.com/the-holy-hki

   

Mono Freedom
(2020, Playground Music)

Her mit den jungen finnischen Wilden! The Holy aus Helsinki halten auf ihrem dritten Album »MONO FREEDOM« mit höchstem Stimmen- und Körpereinsatz den Stadion-Indierock hoch, und das peinlichkeitsfrei! Große Gefühle, griffige Refrains und jede Menge Leidenschaft haben diese vier Herren und Basserin Laura auf der Haben-Seite zu verbuchen. Und zwei Schlagzeuge, was der ganzen Sache noch mehr Dringlichkeit verleiht. Die Gitarren klingen durchaus melodisch, aber stechen wie die Wespen! Live sind The Holy übrigens eine Urgewalt, der man sich besser nicht in den Weg stellt.

Mit Eetu Henrik Iivari besitzen The Holy einen Sänger mit formidabler Bühnepräsenz – die überstrapazierte Vokabel charismatischer Frontmann trifft die Sache dieses Mal tatsächlich auf den Punkt. Diese Jungspunde brennen voller spätpubertärer Energie, jeder Menge Teenage Angst und noch viel mehr dunkler Euphorie. Auf »MONO FREEDOM« wagt sich das Quintett an ein ehrgeiziges Unterfangen: Ein Themenalbum aufnehmen! Es geht um die Übernahme der Erde durch die Natur. Die letzten Menschen bauen eine Rakete und fliegen ins nächste schwarze Loch: Für die Finnen übrigens eine positive Vorstellung! Inspirieren ließ man sich von Alan Weismans Klassiker »Die Welt ohne uns«. (emv)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2020, Design & Programmierung: Polarpixel