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Alle Rezensionen zu Terje Gewelt
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Selected Works
(2011, Resonant RM 23-2)

Der 1960 in Oslo geborene Terje Gewelt gehört zu den renommiertesten Bassisten Norwegens. Er studierte mehrfach in den USA (u.a. in Berklee), spielt sowohl Kontrabass wie E-Bass und ist stilistisch in modernem Jazz genauso wie in Fusion-näheren Gefilden zuhause. Auf seinem eigenen Label Resonant-Music hat er vor diesem Sampler acht CDs unter eigenem Namen veröffentlicht.

Gewelt bevorzugt kleinere Besetzungen vom Duo bis zum Quintett, zu seinen Partnern gehört der Gitarrist Bjørn Klakegg auf dem feinen »As Raindrops Fall« mit Kontrabass und Jon Christensen, auf »Small World« mit E-Bass und drei Percussionisten ebenso wie der Akustik-Gitarrist Staffan William-Olsson. Sogar Superstar-Drummer Billy Cobham ist auf zwei Stücken vertreten. Im Duo ist Gewelt häufig mit dem Pianisten Christian Jacob zu hören: Diese Stücke gehören zu den besten auf der CD. Auch das Trio mit Enrico Pieranunzi und Anders Kjellberg ist stark.

Ein paar Fremdkompositionen hat Gewelt gewählt: »A Remark You Made« von Joe Zawinul ist ein Weather Report-Klassiker mit Jaco Pastorius, bei dem Gewelt einst Privatstunden genommen hatte. Das wunderbare »Old Folks« präsentiert Karin Krog am Mikro. Insgesamt eine gut zusammengestellte Werkschau eines in Deutschland wenig bekannten Meisterbassisten aus Norwegen. (tjk)



Siehe auch:
Jon Christensen
Anders Kjellberg
Bjørn Klakegg
Karin Krog

Terje Gewelt: Selected Works

Offizielle Website

Offizielle Website      http://resonant-music.com

   

Azure
(2010, Resonant Music RM 22-2)

»AZURE« ist weitgehend eine Trio-Aufnahme von Terje Gewelt, neben dem Bassisten (hier ausschließlich am Kontrabass) sind Staffan William-Olsson an der akustischen Gitarre und Alfred Janson am Akkordeon zu hören. Ein ganz feinsinniges Trio, aber ohne Schlagzeug kann man auch ruhige Töne klingen lassen und eine sanft melancholische, manchmal mediterrane Stimmung erzeugen: Ersteres in »Vi Skal Ikkje Sova Bort Sumarnatta«, letzteres in William-Olssons »Let The Fingers Do The Talking«.

Die Hälfte der Stücke stammt aus Gewelts Feder, schon »Looking Back« gibt die Richtung vor mit einer gut ausbalancierten Aufgabenteilung: Jeder macht ein bisschen von allem – begleiten und solieren. Mit viel Luft, keiner macht zu viel. Bei drei Stücken kommt Karin Krog dazu, ihre Stimme ist wohl in jeder Umgebung ein Gewinn. »Old Folks« klingt reif und warm, ebenso die beiden John Surman-Kompositionen. Einen sehr schönen Abschluss, wenn auch ohne die Sängerin, spielt das Trio in Horace Silvers »Peace«. (tjk)



Siehe auch:
Karin Krog & John Surman



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