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Alle Rezensionen zu Tuuletar
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

Tules Maas Vedes Taivaal
(2016, Nordic Notes NN084)

Vier junge Frauen, vier Stimmen, eine human beat box und eine kleine Loop-Maschine: Mehr brauchen Tuuletar (dt.: Göttin des Winds) nicht, um mit dieser ersten CD die vokale Weltmusik-Szene und die World Music-Charts aufzumischen. Das Rezept dafür nennen sie vocal folk hop – und das trifft es auch sehr gut. Sie lieben ihre Sprache, respektieren ihre Wurzeln und sind ständig auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten.

Dabei beginnt (»Alku«) es eher ruhig und traditionell, doch schon das folgende »Kohma« ist ein absolutes Highlight mit einer Melodielinie, die sich dem Hörer quasi einbrennt. »Odotan« (Ich warte) ist auch so ein unwiderstehlicher Song mit grandiosen Harmonien. In Sachen Gesang erinnert man sich durchaus an die Präzision von Värttinä, allerdings sind Tuuletar eine andere Generation und dadurch auch mit anderer Musik aufgewachsen.

Sini Koskelainen, Johanna Kyykoski und Piia Säilynoja sind die Sängerinnen, Venla Ilona Blom besorgt zusätzlich das beatboxing, in »Tuu Kerää« sorgt sie für tanzbare Ryhthmen. Fast elektronisch-knackig sind die Grooves von »Ei Leijuta«, im abschließenden »Soua« brilliert der Vierer wieder mit herrlichen Harmonien. Einziger Kritikpunkt ist das nicht allzu informative Cover. (tjk)



Siehe auch:
Värttinä

 Tuuletar: Tules Maas Vedes Taivaal

Offizielle Website

Offizielle Website      http://tuuletar.com

   

Rajatila/Borderline
(2019, Nordic Notes/Broken Silence NN129)

Nur nicht stehenbleiben! Das finnische Vokal-Ensemble Tuuletar beweist auf dem zweiten Album »RAJATILA/BORDERLINE«, dass bei den vier Musikerinnen weiterhin die Experimentierfreude regiert! Langweilig wird es hier jedenfalls nicht: Im wilden Track »Aika Tapaa« (Time Kills) zeigen sich die Sängerinnen als versierte Rapperinnen, und das mit dezenten elektronischen Sounds unterlegte »Akanilma« (Thunderine) könnte durchaus auch als Chill-Out-Musik durchgehen. Tuuletar können aber auch ganz klassisch-folkig, wie sie mit »Kun On Vain Päivä« (At The Source) beweisen. Und damit nicht genug: Auf »Hälytila« (Panic Stricken) entdecken sie sogar den feenhaften Kammerpop für sich!

»RAJATILA/BORDERLINE« hat aber bei aller Vielseitigkeit einen ernsten Hintergrund, denn thematisch beschäftigen sich Tuuletar hier mit den weiten Grenzregionen zwischen Leben und Tod. Als Produzent agiert hier kein Geringerer als Pekko Käppi, eine der aktuell maßgeblichen Akteure der finnischen Folkmusik, der zur Wiederentdeckung der historischen Leier Jouhikko beigetragen hat. Das passt! Als weiterer hochrangiger Gast ist hier der bekannteste finnische Akkordeonist Antti Paalanen zu hören. (emv)



Siehe auch:
Pekko Käppi & K:H:H:L
Antti Paalanen



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