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Alle Rezensionen zu Daniel Franck Quartet
(Genre »Jazz«, Land »Grenzgänger«)

 

The Hang Out
(2015, Stunt/New Arts International STUCD 15102)

»THE HANG OUT« ist eine dieser (zahlreichen) Jazzplatten, die astreinen »klassischen« Quartett-Jazz mit Tenorsax (Gabor Bolla), Piano (Robert Lakatos), Schlagzeug (Lewis Nash) und Bass (Bandleader Daniel Franck) bieten und durchweg unterhaltsam sind. Allein, die Platte hätte auch vor 50 Jahren erscheinen können. Entsprechend packte man gleich Wayne Shorters »Black Nile« mit drauf. Für die zweite Albumhälfte erweitert sich die Truppe um einen zweiten Tenorsaxofonisten, Daniels älteren Bruder Tomas Franck als »Special Guest«.

Der zum Aufnahmezeitpunkt 35-jährige Bassist kann auf eine lange Laufbahn als Sideman in vielen Bands dänischer und internationaler Kollegen zurückblicken, von Lars Jansson über Caroline Henderson bis hin zu Till Brönner und Scott Hamilton. Für sein Debüt unter eigenem Namen lud der seit zwanzig Jahren in Kopenhagen beheimatete Schwede die beiden Ungarn Bolla (26) und Lakatos (40) sowie den 1958 in Phoenix, Arizona, geborenen Nash, der bereits mit Oscar Peterson, Dizzy Gillespie, Sonny Rollins spielte und vielen anderen Größen, ins Studio in der dänischen Hauptstadt ein.

So ist »THE HANG OUT« eine interpretatorisch frische, streckenweise funkensprühende, von New Yorker Flair beseelte Platte geworden, die kompositorisch nur leider das typische Beispiel für Retro-Jazz abgibt, das bei vielen jungen Leuten das Image hinterlässt, dass das Genre Jazz eben nicht mehr als eine rückwärtsgewandte und altbackene Musik wäre. (ijb)



Siehe auch:
Håvard Stubø, Daniel Franck & Håkon Mjåset Johansen
Ola Åkerman
Christina Dahl

Daniel Franck: The Hang Out



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