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Alle Rezensionen zu Crest of Darkness
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Welcome The Dead
(2016, My Kingdom Music/SPV echo115)

Crest of Darkness? Wer den Namen der Band trotz der Gründung im Jahre 1993 noch nie gehört hat, dem sei gesagt, dass der Kapelle aus dem norwegischen Gjøvik der große Durchbruch bisher verwehrt blieb. Das könnte an den wenigen und unregelmäßigen Veröffentlichungen liegen – immerhin nur sechs Scheiben bis zum Vorgänger »IN THE PRESENCE OF DEATH« (2013) – oder an der Musik selbst.

Auf Album Nummer sieben, »WELCOME THE DEAD«, spielt die Kapelle um Ingar Amlien (Gesang, Bass, Gitarre) Schwarzmetall mit allerlei (Classic) Rock-Tupfen. Den Anfang macht das Trio mit zwei Black Metal-Standards, dem Titelstück sowie »Chosen by the Devil«; ordentlich, mit rasanten Abschnitten, aber nicht sensationell. Zu sehr um Abwechslung bemüht wirkt das folgende, chaotisch aneinander gestückelte »Scourged And Crucified« – und chaotisch, beliebig wirkt so manches auf dem 50-Minüter, etwa das willkürlich eingestreute Gitarren-Intermezzo, bevor die Truppe weiter knüppelt. Ein paar Melodien hier, ein paar angedeathte Riffs dort, und immer wieder Classic Rock-Elemente.

Und dann … was zur Hölle ist das? Beim finalen »Katharsis« frage ich mich, ob noch dasselbe Album im Player rotiert: Hardrock-Gitarren wimmern endlos denselben Riff, bis zusätzlich irgendwann Sprechgesang einsetzt. Mit diesem komplett überflüssigen Abschluss haben sich Crest of Darkness absolut keinen Gefallen getan. (nat)

 Crest of Darkness: Welcome The Dead

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.crestofdarkness.com/



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