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Alle Rezensionen zu Knut Reiersrud
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Klapp
(1995, Kirkelig Kulturverksted/ARS FXCD181)

Der an unzähligen Studio-Aufnahmen beteiligte Knut Reiersrud kann ohne Übertreibung als »norwegischer Ry Cooder« bezeichnet werden. »KLAPP« zeigt seine starke Blues-Prägung ebenso wie seine Offenheit für andere Kulturen: Gäste wie Alagi M'Bye, Juldeh Camara oder die Five Blind Boys Of Alabama garantieren einen farbenfrohen Rock-Cocktail zwischen Afro-Pop, Gospel und Soul.

Mal klingt das Ganze wie Jimi Hendrix, dann wieder wie New Orleans-Brass, hawaiianischer Afro-Folk oder knuffiger Reggae-Stomp. Übrigens: Knut brilliert nicht nur auf diversen elektrischen und akustischen Gitarren, sondern beherrscht auch Sitar, Saz, Oud und Lap-Steel. Warum er hierzulande noch nicht die nötige Achtung erzielen konnte, bleibt schleierhaft. Hört Euch diesen Kerl unbedingt an! (peb)



Siehe auch:
Knut Reiersrud & Iver Kleive
Verschiedene: Make Me A Channel Of your Peace
Verschiedene: Lullabies From The Axis Of Evil
Rita Erikson & Dolores Keane

Knut Reiersrud: Klapp

   

Pretty Ugly
(2004, Kirkelig Kulturverksted FXCD 281)

Und wieder mal hat er »nur« eine reine Blues-Platte gemacht. Was an sich nicht schlimm ist, denn Reiersrud ist ein formidabler Blues-Mann, der sogar Buddy Guy und Otis Rush zu Lobeshymnen entlockte. Doch angesichts des Pioniergeistes früherer Solo-CDs vernachlässigt er mit dieser selbst auferlegten Blues-Konzentration seine vielseitigen Talente sträflich.

Auch die synkopischen Haken und den mächtigen Sound seines früheren Drummers Paolo Vinaccia vermisst man, denn Reiersrud spielte nun alle Instrumente selbst – von den Gitarren bis zum Drumset, Piano und Mundharmonika, Ein ordentliches, schnörkelloses Album mit Songs von Jimmy Rogers, Willie Dixon und eigenen Beiträgen ist es geworden, das man wohl besser finden würde, wenn Reiersrud nicht schon so brillante Werke gelungen wären. (peb)



Siehe auch:
Jazz at Berlin Philharmonic VI: Celtic Roots

   

Sweet Showers Of Rain
(2001, Kirkelig Kulturverksted)

Seine vorangegangene CD »SOUL OF A MAN« endete mit dem Song »Blues Power Part 2«. Und mit »Part 3« steigt Knut Reiersrud in diese Aufnahme ein: Er verwendet Samples alter Blueslegenden und peitscht sie mit zerrenden Gitarren und trendgemäßen Turntable-Effekten auf.

Diese Gangart – harscher Blues/Rock/Soul in Kombination mit modernen Soundgimmicks – zieht sich als roter Faden durch das ganze Album. Trotzdem und trotz der Mitwirkung von Meister-Drummer Paolo Vinaccia und Christian Wallumrød an den Keyboards wirkt »SWEET SHOWERS OF RAIN« etwas wirr und arm an Ideen. Die visionäre Experimentierfreude früherer Geniestreiche wie »TRAMP« oder »KLAPP« erreicht er so bei weitem nicht. (peb)



Siehe auch:
Christian Wallumrød

   

Sub
(1999, Kirkelig Kulturverksted/ARS)

Eine Best-Of mit unveröffentlichten Tracks, der Reiersruds vielfältige Interessen dokumentiert: Blues, Kirchenmusik, Gospel, Afro-Folklore und norwegische Instrumentals. (peb)

   

Soul Of A Man
(1998, Kirkelig Kulturverksted/ARS)

Hier hat Knut voll und ganz den Blues, dem Mitwirkende wie Power-Drummer Paolo Vinaccia, Keyboarder Bugge Wesseltoft oder Bassist Audun Erlien Muskelkraft verleihen. Dank der geschickt integrierten Samples der alten Meister Howlin' Wolf, Albert King und James Brown erhält dieser von einer expressiven Gitarre angeführte Blues eine angnehm historische Note.

Musik wie diese kann leicht langweilig werden, wenn sie nicht mit Virtuosität zu begeistern vermag – was »SOUL OF A MAN« nur dezent tut – oder nicht mit Dynamik und rhythmischen Finessen den Spannungsbogen oben hält – was dieser CD meisterhaft gelingt. Reiersrud brilliert als versierter Zwölftakt-Meister. (peb)

   

Tramp
(1993, Kirkelig Kulturverksted)

Mit erdigem Gospel, flippigem Afro-Pop und fein skizzierten Instrumentals ebnete diese CD den Weg für »Klapp«. Ein Muss nicht nur für Gitarristen. (peb)



Siehe auch:
Hedningarna



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