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Alle Rezensionen zu J. Karjalainen
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Sinulle, Sofia
(2016, Warner Music Finland 5054196798826)

Selten beginnt eine CD mit einem solch einfühlsamen, ergreifenden Liebeslied wie J. Karjalainens »SINULLE, SOFIA« - der Titelsong ist eben auch der Opener. Nur mit Gitarre begleitet, bedauert er, Sofia verlassen und nie mehr gesehen zu haben. Auch das folgende »Stindebinde« gehört zu der Sorte Songs, die einen nicht mehr loslassen.

In »Voikukkia« besingt er den Löwenzahn, mit zwei Löffeln (»Kaksi Lusikkaa«) will er Blues spielen, in »Kitara Ja Viinii« erzählt er von den Freuden des einfachen Lebens in der Jugend, mit Gitarre und Wein unter blauem Himmel – in seinen Geschichten romantisiert Karjalainen ziemlich. Musikalisch bewegt er sich im Pop-Rock-Rahmen mit eingängigen Melodien und Mid-Tempo-Rhythmen – Mainstream auf hohem Niveau. In seiner Band spielen alte Bekannte: Pekka Gröhn und Janne Haavisto, Mikko Lankinen und Tom Nyman, als Gäste schauen Abdissa Assefa, Olli Haavisto und Veli-Matti Järvenpää vorbei. Zum Schluss gibt’s noch eine »Sinulle, Sofia«-Reprise. Eine ganz feine CD hat J. Karjalainen hier veröffentlicht, da könnte sich Sofia also sehr freuen. In Finnland kam »SINULLE, SOFIA« auf Rang 2 der Charts. (tjk)



Siehe auch:
J. Karjalainen & Electric Sauna

J. Karjalainen: Sinulle, Sofia

Offizielle Website

Offizielle Website      http://jkarjalainen.fi

   

Tähtilampun Alla
(1992, Poko Records POKOCD 133)

»TÄHTILAMPUN ALLA« ist die zweite CD, die J. Karjalainen mit seiner neuen Band einspielte, und wurde ein großer Erfolg. »Mies, Jolle Ei Koskaan Tapahtuu Mitään« (Dt.: (Ich bin der) Mann, bei dem nie was läuft), der Titelsong und »Telepatiaa« wurden richtige Hits: Schließlich gab’s Platin für »UNTER DER STERNENLATERNE«, so der Albumtitel auf Deutsch.

Ein Hofnarr, wie auf dem Cover, ist J. Karjalainen hier absolut nicht: Sowohl textlich wie kompositorisch zünden die Songs, und sind von einer knackigen Band frisch und punktgenau ins Zentrum von Suomi Rock, Pop, Blues und einer Prise Iskelmä platziert. »Avaaruuden Ikkuna« (Dt.: Fenster zum Weltraum) klingt mit seinen Gitarrenlinien wie an der Grenze von Twang zu Suomi Rock, im Titelsong klingt die Gitarre fast wie der frühe Mark Knopfler – Karjalainen hat sich verschiedene Einflüsse eingesammelt. Im »Jaguar Blues« nimmt er den archaisch-sparsamen Blues seines Alter Egos Lännen-Jukka voraus. Ob das hilft, das Geld heimzubringen (»Mä Tuon Rahaa Kotiin«), wie er im nächsten Song singt? Auch dort ist der Blues die Basis, ebenso in »Jojo«. Fast wie ein Matrosenlied kommt »Onni« daher. In seiner Band sind Pekka Gröhn (Bass), Janne Haavisto (Schlagzeug) und die Gitarristen Mikko Lankinen und Matti Pitsinki – sehr feines Album! (tjk)



Siehe auch:
J. Karjalainen & Electric Sauna
Janne Haavisto



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