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Alle Rezensionen zu Mariane Bitran
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

A Place For You
(2004, Stunt/Sunny Moon STUCD 03142)

Augen zu: während man im schönen Künstler-Café einer kleinen dänischen Hafenstadt sitzt, Kaffee trinkt und Zeitung liest, warten Drummer Anders Mogensen und Poul Reimann am Piano; Thomas Fonnesbæk lehnt über seinem Bass. Da kommt auch schon eine etwa 40-jährige Dame, begrüßt die Musiker auf dänisch mit französischem Akzent (das klingt lustig!) und packt ihre Flöte aus. Ein paar neue Stücke hat sie auch noch mitgebracht, oui oui. Da bestellt man gern noch einen Milchkaffee und einen Plunder, merci bien.

Mariane Bitran ist vor ein paar Jahren von Frankreich nach Dänemark gezogen und möchte von hier aus die Flötentöne mehr ins Rampenlicht des Jazz stellen. Ihre Stücke sind durchaus interessant, vor allem, wenn sie breitgetretene Mainstream-Pfade meiden. Auch ihr Spiel verrät Eleganz und Wärme. Und während das Trio sich ein Bierchen genehmigt, kommen ein kubanischer Percussionist und ein Gitarrist aus Togo rein, spielen mit Mariane ein Stückchen und gehen wieder. Danach gibt’s eine Walzer-Ballade, und draußen weht der Wind die Wolken über die Küste. Zeit für den Sportteil und ein Saxophon! (tjk)



Siehe auch:
Arnold Ludvig Sextet

Mariane Bitran: A Place For You

   

All One
(2006, Stunt/Sunny Moon STUCD 05172)

Nachmittags schlendern wir dann durch den Stadtpark der kleinen dänischen Hafenstadt, mittendrin eine Bühne steht, auf dieser ein Quintett spielt. Marianne Bitran hat diesmal Christophe Lavergne (dr, perc) und Olivier Cahours (ac. g) aus Frankreich mitgebracht, an Piano und Bass sind Rasmus Ehlers und Thomas Fonnesbæk.

Gelegentlich spielen sie vorwärts treibenden Jazz (»Tension Urbaine«), meistens aber hat die Musik eher Jam-Charakter über ein Riff oder eine kleine Melodie und verliert sich dabei im Dickicht des World Music-Dschungel (»Cigaretia«, »Sujet Tabou«). Marianne Bitran hält sich mit ihrer Flöte auffallend zurück, und wenn sie mitspielt, wird's deswegen nicht unbedingt eine Klasse besser. Miles Davis' »Nardis« klingt recht interessant mit Flamenco-Gitarre und nervösen, fast marschmusikalischen Trommeln. (tjk)



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