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Alle Rezensionen zu The Rumour Said Fire
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Crush
(2017, Popup Records/Soulfood)

Verliebte Jungs oder was? Wer sind denn die vier hübschen Mädchen auf dem Cover von »CRUSH«, dem dritten Longplayer der dänischen Schmachte-Popster The Rumour Said Fire? Die Mädels erinnern übrigens entfernt an die Bangles. Bei dem Quartett aus Kopenhagen handelt es sich mitnichten um eine Girlband. Sänger und Mastermind Jesper Lidang und seine Mitstreiter Christian Rindorf, Søren Lilholt und Kasper Nissen klingen wie die Housemartins im gehobenem Weltschmerz-Modus. Zu Songs wie dem grenzwertmelancholischen Sahnestückchen »Fuel On Fire« schmerzt die Seele so angenehm. Kurz bevor es wirklich wehtut!

Der Geist des gefühlsverliebten 80er-Pop schwebt durch dieses Album und so mancher Song hätte es damals durchaus auf den Soundtrack von »PRETTY IN PINK« schaffen können. Vom sanften Folkpop des Debütalbums und dem veritablen Hit »The Balcony« haben sich The Rumour Said Fire verabschiedet: Hier regiert der gitarrenlastige Indiepop plus schwelgerischen Synthie-Sounds. Verspielt, verträumt und leicht verschwurbelt: Die Dänen wollen sich nach längerer kreativer Schaffenspause das Träumen nicht verbieten lassen und zeigen der ernsthaften Erwachsenenwelt implizit den Stinkefinger. Und Trauerklöße sind die Dänen keinesfalls, wie sie in der leichtfüßigen und verhalten euphorischen »Sooner Or Later« beweisen. Die Welt in superlebendigen Pastellfarben zeichnen: The Rumour Said Fire können das! (emv)

The Rumour Said Fire: Crush

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.therumoursaidfire.com



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