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Alle Rezensionen zu Storm
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Nordavind
(1995, Moonfog/Soulfood FOG 004)

Ganz schön heavy: Die Crème de la crème der norwegischen Musikszene interpretiert unter dem Namen Storm norwegische Folksweisen. Das Gute ist immer einfach: Eine dezente Produktion und simple Riffs verleihen »NORDAVIND« einen atmosphärischen, authentischen Klang: Wenn Sängerin Kari Rueslåtten (Ex-3rd And The Mortal) sich mit Satyr (Satyricon, hier »S. Wongraven«) am Mikro abwechselt oder im Duett singt, fühlt man unwillkürlich Schnee unter den Schuhen knirschen, spürt den kalten Windhauch im finsteren Wald – und will gleich am wärmenden Lagerfeuer zu einem Horn Met greifen.

Mit Ausnahme der beiden A-capella Stücke »Nagellstev« und »Lokk« greift Schlagzeuger Fenriz (Darkthrone, Isengard, hier »Herr Nagel«) ebenso zur Gitarre wie Satyr, der auch noch Geige und Bass beherrscht. Nachdem die Presse Storm als »faschistische Black Metal-Band« titulierte, distanzierte sich Kari von der Band, wogegen Satyr und Fenriz sich nur als heimatlandliebende Patrioten sahen. Stein des Anstossens etwa »Oppi Fjellet«s geändertes Ende: »en grusom død til hver en mann/som ikke hyller vårt faderland...« (=ein grausamer Tod jedem, der unserem Vaterland nicht huldigt) oder »om du noengang lukter kristenmannsblod ... så hent ksa og hugg dem ned« (wenn du Christenblut riechst ... nimm deine Axt und schlag sie nieder). (nat)



Siehe auch:
Kari Rueslåtten
The Third And The Mortal
Satyricon
Glittertind

 Storm: Nordavind



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