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Alle Rezensionen zu Morten Carlsen, Marianne Beate Kielland & Sergej Osadchuk
(Genre »Klassik«, Land »Norwegen«)

 

Melankoli. Werke von Kodàly, Dowland, Britten, Pärt, Joplin, Kvandal, Bloch, Liszt, Brahms
(2001, 2L/Musikkoperatørene 2L1)

Auf dieser CD nehmen sich die drei Musiker Morten Carlsen, Marianne Beate Kielland und Sergej Osadchuk explizit des Themas »Melankolie« an. Die Besetzung mit Viola, Mezzosopran und Piano erscheint außergewöhnlich, werden doch hier ein Streichinstrument mit Gesangsstimme und Tasteninstrument zusammengebracht. Auch unter Repertoire-Gesichtspunkten gebührt Produzenten wie Interpreten Mut.

Eröffnet wird die CD mit dem »Adagio« des Ungarn Zoltan Kodàly. Ebenso wie sein bekannterer Landsmann Béla Bartók setzte er sich Zeit seines Lebens für die Pflege der Folklore ein und brachte sie in die ganze Welt. Es folgen Werke englischer Komponisten, von Dowland und Britten, sodann vom Esten Arvo Pärt und kontrastierend dazu Scott Joplins »Solace«. Kvandals Elegie für Viola solo schließt sich an und wird fortgeführt von Ernest Blochs Meditation und Processional. Den Schluss bilden die Romantiker Liszt und Brahms; letzterer ist gleich dreimal vertreten mit einem Spruch, Kanon und zwei Spätwerken aus op. 91. Den Interpreten gelingt es eindrucksvoll, der Melancholie ihren Raum zu geben. In unserer schnelllebigen Zeit ein hervorragendes Plädoyer für Ruhe, Besinnlichkeit und Atmosphäre. (ano)

Morten Carlsen: Melankoli. Werke von Kodàly, Dowland, Britten, Pärt, Joplin, Kvandal, Bloch, Liszt, Brahms



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