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Alle Rezensionen zu An Gella
(Genre »Beats«, Land »Dänemark«)

 

Perma
(2017, Anyines ANY2)

Hinter dem Alias An Gella verbirgt sich der 1984 geborene dänische Musiker und mit Preisen ausgezeichnete Produzent Aske Zidore, von dem man zuvor auch schon als »Andrea Welz«, als Teil der 2003 bis 2010 existierenden Band Oh No Ono sowie in Zusammenarbeiten mit Selvhenter, Choir Of Young Believers, CTM oder Dean Blunt hören konnte. Mit »PERMA« erscheint beim neu gegründeten Avantgarde-Elektronik-Label Anyines sein Solodebüt, ein multiperspektivisches Kunstprojekt und Klangzauberwerk.

Doch so ganz solo bleibt Zidore nicht, denn zehn Mitwirkende, darunter Cæcilie Trier (CTM) und Saxofonist Lars Greve (Girls In Airports), sowie der Kirchenchor des Doms zu Ribe werden aufgeführt. Trotzdem ist »PERMA« voll und ganz das Werk des Produzenten, ein Sound-Design-Album voller spannender Details, die er offenkundig aus disparaten Quellen zusammengebastelt hat, ein Clubmusik-Album, das im Club indes nur sehr eingeschränkt »funktionieren« dürfte. Denn dafür gibt es zu wenig kraftvolle Beats und viele atmosphärischere Passagen, in denen An Gella zum ambienten Driften einlädt. Doch hin und wieder tauchen zitathaft eine spanische Gitarre oder fremde Stimmen auf, und man wähnt sich in einem expressiven Stil- und Klangkosmos, der stets neue Haken schlägt. Aske Zidore beherrscht seine Samples, Maschinen und Arrangements ziemlich souverän, doch so ganz gerinnt »PERMA« nicht zum konsequenten und dichten Albumstatement. (ijb)



Siehe auch:
Oh No Ono
Choir Of Young Believers
Lars Greve & Girls In Airports
Cæcilie Trier alias CTM

 An Gella: Perma

Audio-Link Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      zidore.com



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