Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Therion
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Sirius B & Lemuria
(2004, Nuclear Blast 1295-0)

Das Auge hört mit! Es ist wahrlich eine Freude, die Limited Edition dieser Doppel-CD zum ersten Mal in den Händen zu halten. Sie kommt in einem edlen Kunststoffschuber, und das zu einem Preis, der nur um 20% über dem herkömmlicher CDs liegt. Musikalisch bewegen sich Therion auf den üblichen, klassisch geprägten Pfaden; die Metal-Einflüsse geraten bei manchen Stücken noch eine Spur weiter in den Hintergrund als auf den Vorgängeralben.

Stimmlich präsentiert die Truppe eine Bandbreite, die beim ersten Hören auch schon mal überfordern, ja teilweise fast abschrecken kann. Das legt sich aber recht rasch; man beginnt sogar gerade diese Abwechslung immer mehr zu lieben. Und wenn man dann die Booklets der beiden CDs durchblättert, steigt die Freude an diesem feinen Produkt ohnehin ganz automatisch. Wie gesagt: Das Auge hört mit ... (hog)



Siehe auch:
Sinergy
Kovenant

 Therion: Sirius B & Lemuria

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.megatherion.com

   

Gothic Kabbalah
(2 CDs, 2006, Nuclear Blast NB 1780-2)

Den neusten Streich teilt Therion-Gründer, Sänger, Gitarrist Christofer Johnsson auf zwei Scheiben auf; die 15 Stücke hätten zwar auch auf eine gepasst, doch die unterschiedlichen Stile schienen nach einer Trennung zu schreien: Die ersten acht Lieder bewegen sich im Midtempobereich, die folgenden sieben klingen merklich härter. Allesamt hüllen sie sich in symphonisch schwülstige Metalgewänder, mal bestickt mit opernartiger Vokalabrobatik, mal klassisch dekoriert, eine Flöte hier, Death Metal-Elemente dort.

Nicht nur die Stimmen von Johnsson/Mats Leven sowie Snowy Shaw/Karin Fjellander kreieren die epische Fülle; pomphafte Melodien initiiert auch Gitarrist Kristian Niemann, unterstützt von Bassist Johan Niemann plus Schlagzeuger Petter Karlsson. Als Musterbeispiel dient der zwölfminütige Schlusstrack »Adulruna Redivivia«. (nat)



Siehe auch:
W:O:A Full Metal Juke Box – Vol.3

   

Secret Of The Runes
(2001, Nuclear Blast NB 625-2)

In der Vergangenheit hat es schon mehrmals Versuche gegeben, Heavy Metal und klassische Musik zu vereinen. Aber nur wenige Bands waren damit wirklich erfolgreich. Gruppen wie Nightwish oder auch Edenbridge haben letztlich nur den Gesangspart klassisch gestaltet – stellenweise untermalt mit Violinen.

Therion gehen als eine der wenigen Bands aufs Ganze und setzen nicht nur Geigen, sondern auch andere klassische Instrumente ein. Mit »SECRET OF THE RUNES« haben Therion ihren Stil perfektioniert und ein Meisterwerk abgeliefert. Bombastische Männer- und Frauenchöre wechseln sich ab mit virtuosen Gitarrensolis; schleppenden Nummern folgen rasantere Parts. Diese Scheibe darf wirklich in keiner Metal-Sammlung fehlen! (hog)



Siehe auch:
Nightwish

   

A'arab Zaraq Lucid Dreaming
(1997, Nuclear Blast NB 0249)

Therion sollte man eigentlich in »Christofer Johnsson & Gastmusiker« umbenennen, so viele Mitgliederwechsel hat diese Combo bereits zum zehnjährigen Bestehen des Bandnamens hinter sich. Zur Feier des Tages erschien »A'ARAB ZARAQ LUCID DREAMING«.

Außer einigen unveröffentlichten Songs aus der »Theli«-Session und ein paar Coverversionen birgt es den vollständigen Soundtrack zum Kunstfilm »The Golden Embrace«, den Chris geschrieben hat. Dieser ist komplett klassisch aufgenommen, unter Verzicht auf jegliche »modernen« Instrumente. Vier davon gibt es als metallische Therion-Version zu hören, so etwa »Down The Qliphotic Tunnel«. (nat)

   

Lepaca Kliffoth
(1996, Nuclear Blast NB 216-2)

Die frühen Therion waren reine Thrash Metaler; nur langsam haben sich klassische Elemente in den Vordergrund gedrängt. Auf »LLEPACA KLIFFOTH« geht es noch recht trashig zu, wenn sich auch schon einige klassische Elemente in den Vordergrund drängeln. (hog)

   

Beyond Sanctorum (Plus 4 Bonustracks)
(1992, Nuclear Blast NB 0578)

Wer sie erst nach dem »Theli«-Album kennen gelernt hat und dann »BEYOND SANCTORUM« in den Player legt, öffnet ihn nach den ersten Takten vermutlich sofort wieder, liest den Aufdruck – ja es ist tatsächlich Therion – und zweifelt an seinem Verstand.

Keine Panik, der offizielle Zweitling der Schweden, aka Ex-Blitzkrieg, aka Ex-Megatherion, stammt noch aus ihrer progressiven Death-Phase samt okkulten Texten. Vier der Songs grunzt Johnsson zusätzlich in Demofassung ins Mikro, nämlich »Cthulhu«, »Future Conciousness«, »Symphony Of The Dead« und »Beyond Sanctorum«. Nichts für schwache Gemüter. (nat)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel