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Alle Rezensionen zu Tripnaha
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

1A
(2017, Spinnup)

Nirgendwo kann man auf solch stylishe Art melancholisch sein wie in Berlin: Auf diese Idee könnte man fast kommen, wenn man »1A« lauscht, der Debüt-EP des schwedischen Dreampop-Duos Tripnaha. Elin Johansson und Fredd Jakobsen inszenieren sich auf Promofotos in einem abgeranzten Berliner Hinterhof, was mehr hermacht als die Bullerbü-Kulisse im heimischen Göteborg. Genug Berlin-Bashing betrieben, denn Tripnaha pflegen hier einen taubengrau glitzernden Anorakpop. Der vom postpubertären Lolita-Charme der Stimme Elin Johanssons lebt und gekonnte Abstecher Richtung nachtmahrischer Romantik macht. Vereinfachend gesagt: Tripnaha klingen ein wenig so wie Club 8 ohne Zuckerguss!

Wer gerne in großen Gefühlen schwelgt, ist beim synthieumflorten Track »If Life« genau richtig, um die Kunst des edlen Nachdenkens über das Leben zu pflegen. Die Seele wird hier auf sehnsüchtige Weise gestreichelt, so dass man fast »hach, oh Wonnepein« rufen möchte. »Apple Pie« kommt verspielt und verträumt daher und bringt elektronische Bliepereien zum Glitzern. Mit dem schwedischsprachigen »Kan Du Inte Bara Säga Nåt« flirten Tripnaha mit dem isländischen Elfenpop der schrulligen Art. Weiße Nebel wallen: Sóley wäre wohl davon angetan! Wir auch! (emv)



Siehe auch:
Club 8
Sóley

 Tripnaha: 1A

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      facebook.com/tripnaha



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