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Alle Rezensionen zu Penny Police
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Train Talk (Don't Ask About Love)
(2018, Antiphonics)

Marie Fjeldstad ist eine aufmerksame Zuhörerin. Man sollte sich in der überfüllten S-Bahn nicht unbedingt neben sie setzen, wenn man per Smartphone eine Beziehungskrise auslebt. Denn es könnte durchaus sein, dass sich die persönlichen Dramen unversehens in einem ihrer Songs wiederfinden, wie im leise melancholischen Titelstück! Kann schon sein, dass Liebe wehtut! Die Kopenhagenerin tritt unter dem Namen Penny Police an und überzeugt auf ihrer EP »TRAIN TALK (DON´T ASK ABOUT LOVE)« mit intelligentem, fein zurückgenommenen Elektropop. Der wahre Sturm zieht hier im Inneren auf: Es sind intime, warme Sounds, mit denen uns Fjeldstad in ihren Palast der Dämmerung zieht!

Mit zart dahingetupften Tönen, einer leisen und ausdrucksstarken Stimme und viel Liebe zur reduzierten Ballade zelebiert Penny Police den streicherumschmeichelten Kammerpop, in dem weniger unbedingt mehr ist. Bei Songs wie dem pianolastigen »Mostly The Same« kommt die hektische Welt sanft zum Stillstand. (emv)

 Penny Police: Train Talk (Don

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.facebook.com/pennypolice

   

Be Lucky
(2019, Backseat/Soulfood)

Zweifel und Zuversicht. Sind das nicht die Konstanten des Erwachsenenlebens? Penny Police alias Marie Fjelstad bewegt sich auf ihrem Album »BE LUCKY« zwischen diesen Polen. Fjelstads musikalische Welt ist groß und klein, dramatisch und einfach, sagt sie im Interview. Und trifft damit die Dinge auf den Punkt. Es ist immer noch in weiten Teilen Kammerpop, den die Kopenhagenerin hier zelebriert, aber die Arrangements sind im Vergleich zur 2018 vorgelegten EP deutlich üppiger ausgefallen. Bläser, Streicher und Chöre rücken in den Mittelpunkt. Soulige Einflüsse blitzen auf, jazzige Intermezzi überraschen.

Penny Police ist aber ihrer Lieblingsbeschäftigung treu geblieben: Kluge Fragen stellen. Wie im bewusst zurückgenommenen »There Is More«, wo Fjelstads mädchenhafte Stimme dominiert und die Backgroundsängerinnen sie auf warmen Sonnenstrahlen tragen. Und auch eine politische Botschaft hat sie auch parat: Veränderung ist möglich! Verträumt und nachdenklich, aber durchaus poppig und beschwingt ist dagegen das Titelstück ausgefallen. Das bunt bemalte Ei auf dem Cover hat übrigens eine tiefere Bedeutung: Das hat Viola, die vierjährige Tochter der Musikerin gemalt, der das Album auch gewidmet ist! (emv)



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