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Alle Rezensionen zu Decoy
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Decoy
(1997, Turn Left Productions TURNCD 497)

Hinter Decoy verbergen sich vier Norweger: Njål Ølnes (Tenorsaxophon), Trygve Seim (Tenor- und Sopransaxophon sowie »clarophone«), Håvard Lund (Bassklarinette), dazu kommt Audun Kleive an diversen Percussion-Geräten.

Das Quartett hat sich der Improvisation verschrieben, man könnte vordergründig auch sagen: Free Jazz. Allerdings mit viel Hirn, denn wie so oft in diesem Genre regiert hier keineswegs das Chaos. Die insgesamt 17 – entsprechend kurze – Stücke basieren tatsächlich auf Kompositionen, sind sogar offensichtlich teilweise weit mehr komponiert als improvisiert. Neben den Akteuren tragen auch Christian Wallumrød und John Scofield zum musikalischen Fundus bei. Decoy gehen über weite Strecken sehr behutsam zu Werke und lassen Töne, Linien, Klänge wirken. Direkt meditativ wirkt das manchmal, wie in »African Tide« von Lund. Öfters ist der Spaß, den man beim Hören der einzelnen Tracks hat, aber auch arg schnell vorbei: »Pink Flamingo Of Djoudj« dauert knapp eineinhalb Minuten – solche Quickies sind dann doch eher unerquicklich. (tjk)



Siehe auch:
Njål Ølnes
Trygve Seim
Håvard Lund
Audun Kleive

 Decoy: Decoy



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