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Alle Rezensionen zu Enkel
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

We Are Enkel
(2018, Nordic Notes/Broken Silence NN112)

Mädels, vereint Euch und stürmt voran! Mit dem Schlachruf »Traditional Girl Power From Finland!« bringen die vier jungen Musikerinnen von Enkel die traditionelle finnische Volksmusik mit viel Leidenschaft und noch mehr Humor ins Hier und Jetzt. Ausgestattet mit Handorgeln, Kantele und einer Bratsche. Und singen können sie auch noch! Wenn Enkel zum Tanz aufspielen, dann muss man einfach dazu schwofen! Das Motto des Quartetts lautet übrigens »Tradition Forever!« Jawoll, die Damen!

Mit »WE ARE ENKEL« legen Leija Lautamaja, Miia Palomäki, Maija Pokela und Iida Savolainen ihr zweites Album vor.Dass diese temperamentvollen Musikerinnen in den 90er Jahren aufgewachsen sind, hat übrigens Spuren in ihrer Musik hinterlassen. Wir erinnern uns: Das war das Jahrzehnt der Spice Girls! Das Erbe der flotten Engländerinnen ist besonders im beschwingten Track »Tipitii« (Liebesvögel) zu erkennen, das mit frechem Sprechgesang startet. »I'll tell you what I want, what I really, really want!« Enkel punkten aber auch mit ihrer Polka-Verliebtheit! Dass sie auch die zarten Töne beherrschen, zeigen die Musikerinnen in der innigen Ballade »Mermiehen Muija« (eine Seemannsfrau), das erst am Ende gewaltig Fahrt aufnimmt. Ganz klar: Enkel sind eine Folkband, die Hits von vor hundert Jahren mit Schmackes in die Neuzeit bringen! Produziert wurde das Album übrigens von keiner Geringeren als der bekannten finnischen Kantele-Virtuosin Maija Kauhanen. (emv)



Siehe auch:
Maija Kauhanen

 Enkel: We Are Enkel

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      www.enkelband.com

   

Pappilan Hääyö
(2016, Kansanmusiiki-instituuti KICD 126)

Vier junge Damen in bunten Kleidern, mit Drahtkronen auf dem Kopf – spinnen die Finninen? Die Mädels von Enkel jedenfalls nicht! Sehr selbstbewusst schnappen sie sich alte Lieder aus Omas Zeiten und spielen sie einfach! Ohne Anbiederung an Pop, Jazz oder sonst was. Und doch klingen sie verdammt frisch, hier hört man, was zwei Akkordeons, eine Kantele und eine Bratsche mit vier Stimmen ausrichten können – zu Recht wurde das Album als Finnlands Folk Album des Jahres 2016 ausgezeichnet. Die Enkel sind auch gar nicht so unbekannt: Maija Pokela (Kantele) spielt u.a. bei den Kardemimmit, die Bratschistin Iida Savolainen war z.B. mit dem Duo Akkajee auf Tournee der Deutsch-Finnischen Gesellschaft.

Sie beginnen mit einem fröhlichen Instrumental ihrer Akkordeonistin Leija Lautamaja, gefolgt von einem traditionellen Walzer aus Alavus, von dort stammen auch Lautamaja und Miia Palomäki, auch sie spielt Knopfakkordeon. Hier integrieren sie den Gesang von Lydia Pyylampi aus dem Jahre 1964, bald vom vierstimmigen Chor der Enkel abgelöst. Das Titelstück ist ein »Hochzeitsmarsch aus Pappila«, den sie mit allerlei schrägen Tönen schmücken – was uns das sagen will? In den folgenden Liedern und Stücken beschäftigen sie sich mit Liebe, Abschied, Meer und Seen, mit den feucht-fröhlichen Fähren zwischen Finnland und Schweden – in Polka, Walzer und Schottisch-Rhythmen. Polka-Tanzen empfehlen sie sogar zum Abnehmen: Wenn man »Taho« hört, ist klar warum. Zum Abschluss gibt es ein langes Stück von Palomäki, das sich wortlos der Sehnsucht nach einem weit entfernten Menschen widmet – auch das können diese vier Damen, von denen noch viel zu erwarten ist! (tjk)



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