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Alle Rezensionen zu Falkevik
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Louder Than I’m Used To
(2018, Drabant Music DM 84 CD)

Julie Falkevik weiß was sie will: Mit ihrem Trio springt sie in die breite Bresche zwischen Indie Pop und Jazz - dort ist ein weites und weitgehend unbewohntes Feld. Sie schreibt und singt Songs, die sowohl ins Ohr gehen als auch außergewöhnlich klingen – mit mal eingängigen, mal leicht angeschrägten Melodien. Mit meist geraden Grooves und Harmonien von verträumt bis beunruhigend. Und mit jazzigen Improvisationen, die aber gar nicht nach Jazz klingen.

Falkevik sind eine reine Frauenband: Die Sängerin Julie Falkevik hat eine starke, ganz eigene Stimme, bedient dazu diverse Tasteninstrumente und bestimmt damit und mit elektronischen Effekten den Sound der Band. Mit Ellen Brekken hat sie eine hochtalentierte Musikerin an Kontrabass und E-Bass, für die Grooves sorgt als jüngste im Team Hannah Veslemøy Narvesen an Schlagzeug und weiteren elektronischen Effektgeräten.

Schon »Castle« nimmt den Hörer mit packender Melodie und kreisenden Pianotönen in 6/8 gefangen, kräftige Percussion lassen den Song anwachsen. Die Pianistin beginnt »You Ask« als hingetupfte Ballade über einen Abschied, Ellen Brekken spielt ein schönes Kontrabass-Solo. Das rein instrumentale »Little Prince« entwickelt sich aus ein paar Noten vom Piano, auch hier glänzt wieder Brekken. Zuletzt verzaubern Falkevik noch mit einer sehr schönen Ballade, dem norwegisch gesungenen »Kvite Slott«. (tjk)



Siehe auch:
Ellen Brekken

 Falkevik: Louder Than I’m Used To

Offizielle Website

Offizielle Website      falkevikmusic.com



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