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Alle Rezensionen zu Pardans
(Genre »Rock«, Land »Dänemark«)

 

Spit And Image
(2018, Tambourhinoceros)

Schönspiel? Ist was für Warmduscher! Pardans spielen mit viel Mut zur Agitprop-Ästhetik so kompromisslos auf, als wollten sie die Weltrevolution ausrufen. Die sechsköpfige Truppe aus Kopenhagen bewegt sich in ungewöhnlichen Grenzlanden zwischen Punk, Jazz und anspruchsvollem Lärm. Für den Punk-Faktor sind zwei Bandmitglieder verantwortlich, die ansonsten bei den Neopunks Iceage spielen. Sie verbreiten eine rotzige Revoluzzer-Attitüde. Besonders auffällig: Das eigensinnige Saxofon von Daniel Honoré. Pardans überraschen mit einer Affinität zu experimentellen Klängen, wie man sie eher aus dem Free Jazz kennt. Wütend und chaotisch: Bei den Bühnenshows der Dänen soll es der Fama nach ziemlich wüst zur Sache gehen! Wer beim zweiten Album »SPIT AND IMAGE« übrigens an die legendären australischen Postpunker Birthday Party denkt, liegt bei möglichen Referenzbands nicht daneben.

Sänger Gustav Berntsen ist ein Dunkelmann vor dem Herrn, der auch als Brecht´scher Moritatensänger durchgehen könnte und im Nachclub Moka Efti in »Babylon Berlin« gut auf die Bühne passen täte. Oder in das Vorprogramm von Rammstein! Der Track »(Hookers With) Hiddem Depths« ist ein aufregendes Zwitterwesen zwischen Film Noir, elementarer Lebensangst und jazzigen Störgeräuschen. Hier gibt´s ordentlich was auf die Ohren! (emv)



Siehe auch:
Iceage

 Pardans: Spit And Image

Audio-Link Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.facebook.com/pardansk



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