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Alle Rezensionen zu Marilyn Mazur's Future Song
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Small Labyrinths
(1997, ECM/Universal 533.679-2)

Kleine Labyrinthe präsentiert Marilyn Mazur's Future Song tatsächlich durch drei entgegenlaufende musikalische Ansätze: Einige fast balladeske Stücke laden zum Träumen ein (»The Dreamcatcher«), mit feinem Flow und schönen Melodien aus der Trompete Nils Petter Molværs oder Eivind Aarsets Gitarre. Ebenso behutsam agieren Elvira Plenar (p) und Klavs Hovman (b), dazu kommen gelegentliche Vocals von Aina Kemanis.

Dem gegenüber stehen eher experimentelle Stücke als Improvisationen der ganzen Band Future Song, wie etwa »Valley Of Fragments«, wobei auch Tenor- und Sopransaxophonist Hans Ulrik mit den obigen für einige spannende Momente sorgt. Als drittes Element fungieren Percussion-Grooves von Audun Kleive (dr) und der Meisterin Marilyn Mazur selbst (»Drum Tunnel«).

Und weil die drei verschiedenen musikalischen Aspekte kunterbunt durcheinander gewirbelt scheinen und Marilyn Mazur wie im Labyrinth mal hierhin, mal dorthin unterwegs ist, wirkt das Album im positiven Sinne sehr abwechslungsreich, im negativen allerdings ebenso unrund. Ein tieferer Sinn in dieser Kombination ist zumindest kaum zu erkennen. Im Labyrinth hat sich eben schon manch einer verlaufen. (tjk)



Siehe auch:
Marilyn Mazur
Eivind Aarset
Hans Ulrik
Audun Kleive

Marilyn Mazur

   

Daylight Stories
(2005, Stunt STUCD 04082)

Böse Zungen behaupten bis heute, dass Marilyn Mazur eine der ganz Großen der (nicht nur) skandinavischen Jazzszene hätte werden können, wäre sie nicht eines Tages in die Fänge eines gewissen Jan Garbarek gefallen, für den sie seitdem regelmäßig trommelt. Fest steht, dass sie bisher nicht die Energie, Kraft und Zeit in ihre ureigenen Projekte investieren konnte, die diesen gut getan hätten; insbesondere ihrer eigenen Band Future Song.

An gesichts von »DAYLIGHT STORIES« ist man jedenfalls wieder zutiefst gerührt vom musikalischem Potenzial, das in ihren multiethnischen Songs schlummert. Umgeben ist sie dabei von Eivind Aarset an der Gitarre, Hans Ulrik am Saxophon und Flöte oder Audun Kleive an den Drums. Eine echte Entdeckung ist aber Aina Kemanis, deren Stimmbänder ... ach, schön! Anspieltipp: »Deep Ground«. Einer jener Songs, bei dem man sich gut vorstellen kann, er könnte einen besseren Menschen aus einem machen. (frk)



Siehe auch:
Jan Garbarek
Makiko Hirabayashi
Marylin Mazur, Josefine Cronholm. Krister Jonsson



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