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Alle Rezensionen zu Tove K
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Paying The Birds To Sing
(2017, Grappa GRCD4508)

Die Grenzen zwischen Jazz und Pop mit leichter Hand verwischen: Tove Kampestuen Heyerdahl alias Tove K hat auf ihrem Album »PAYING THE BIRDS TO SING« hörbaren Spaß am ausgiebigen Flirt mit verschiedenen Stilen. Die Norwegerin ist in ihrer Heimat bereits als Schauspielerin und Sängerin hervorgetreten und versucht sich hier erstmals an Songs in Englisch. Wie gut, dass ihr dabei kundige Profis zur Seite stehen, wie Produzent Peder Capjon Kjelsby: Der Mannn ist für die feinen Arrangements verantwortlich. Und das Duett »Save Me« mit dem Gitarristen Kjetil Grande kommt wunderbar nostalgisch und trotzdem kitschfrei daher. Zwei verlorene Seelen, die nicht voneinander lassen können: So gehört sich das für einen klassischen Schwarz-Weiß-Film.

Als stilistische Revolutionärin wird Tove K nicht in die Annalen eingehen, wohl aber als selbstbewusste Sängerin mit einem Händchen für Nuancen. Und keine Angst, obwohl man sich Tove K wohl am besten auf der Bühne einer intimen Jazz-Location vorstellen kann: Auch in einem poppigen Kellerclub wäre sie nicht völlig fehl am Platz. Das verträumte »Who Am I« ist durchaus ein Track für gefühlvolle Zuhörer weit unterhalb der 50. Dass die Songs angeblich allesamt während einer Scheidung produziert worden sind, mag man kaum glauben: Von Bitterkeit ist hier nichts zu spüren. Sondern eher von zärtlicher Lebensweisheit. (emv)

Tove K: Paying The Birds To Sing

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      www.tovek.no



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