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Alle Rezensionen zu Fluru
(Genre »Folk«, Land »Schweden«)

 

Where The Wild Things Grow
(2018, What We Call Records/Soulfood)

Heimelig und handgemacht geht es auf »WHERE THE WILD THINGS GROW« zu, dem Debütalbum von Fluru. Kein Wunder, denn im nordschwedischen Örtlein Hammarstrand, der Heimat dieser skandinavischen Americana-Folkster, muss man in den langen Wintermonaten Herz und Seele wohl an warmen Country-Klängen wärmen. Sängerin Malin und ihr Lebenspartner Claes singen so authentisch, als ob sie Tammy Sue und Billy Bob hießen und aus den tiefsten Great Smoky Mountains stammten. Das klingt alles sehr innig und herzerweichend, wenn Junge und Mädchen im Track »Time To Be Free« unter der Sykomore Händchen halten und immer füreinander da sein wollen. Fast wie zuhause bei den Waltons, falls sich noch jemand an diese legendäre Fernsehserie aus den 70er Jahren erinnert. Wonach man sich hier zurücksehnt, machen die Schweden im Song »Old Fashioned Way« klar: Nach der guten alten Zeit.

Nur dass die Traditionsliebe bei aller technischen Virtuosität und allen wunderbaren Harmoniegesängen dieser insgesamt fünf Flurus dazu führt, dass das Album so überraschungsfrei ausgefallen ist wie die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten. Und das pianolastige »Birthday« mit seinen penetranten Slide-Gitarren rückt die Grenze zum edlen Kitsch zumindest in mittlere Sichtweite. Fluru musizieren zwar mit viel Herzblut, aber sind leider viel, viel, viel zu brav. Meine kleine Nichte Lina würde zu diesen Klängen selig einschlafen. Und mir fallen gleich mit die Augen zu. (emv)

 Fluru: Where The Wild Things Grow

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      www.fluru.com



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