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Alle Rezensionen zu Black Feather
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Silhouette
(2009, Other Electricities OE019)

Hier dreht sich die bunte Lava-Lampe! Harald Frøland, Ex-Mitglied von Jaga Jazzist, legt unter dem Nom De Plume Black Feather mit »SILHOUETTE« sein Debütalbum als Solokünstler vor. Mit dem aufregenden experimentellen Jazz-Grenzgängertum der Jagas hat Black Feather vor allem eines gemeinsam: den Mut zur großen Geste und zur üppigen Instrumentierung. Synthies, Flöten, Geigen, Klarinetten, Orgel und viele andere unerhörte Töne: Klein-Klein mag Herr Frøland offenkundig nicht. Ein weiteres Erbe aus den Jaga-Jazzist-Großgruppentagen ist zudem die Lust an ausufernden postrockigen Songstrukturen, welche die Fünf-Minuten-Grenze locker hinter sich lassen. Hippiesker, hypnotischer Kiffer-Rock auf hohem Niveau - so ließe sich der Stil von Black Feather in einer Anleitung für Dummies wohl am besten beschreiben. Denken wir Mercury Rev, allerdings minus zwei Tonnen Düsternis, dann liegen wir ungefähr richtig. Denn die Grundstimmung ist sanft, nicht melancholisch und schon gar nicht pompös.

Der Siebeneinhalb-Minüter »Razor Blade« ist ein ambitioniertes Gesamtkunstwerk in Sachen epische, aber intelligente Hymne, während das überlebensgroße »American Zen« gletschergroße Spannungsbögen aufbaut. Das muss man sich erst mal trauen! Gleichwohl: Black Feather ist im Herzen ein sanfter Träumer, wie er nicht zuletzt im fast schon poppigen »If You Can’t Feel Yr Heart« deutlich macht. (emv)



Siehe auch:
Jaga Jazzist

 Black Feather: Silhouette



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