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Alle Rezensionen zu Blackie Blue Bird
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Ghost River
(2018, AF Music)

Es gibt eine Frage, die sich beim Hören von »GHOST RIVER« immer wieder stellt: Ist das nun Edelkitsch oder nicht? Heidi Lindahl, die Sängerin des Kopenhagener Duos Blackie Blue Bird, schmachtet mit solch glockenheller Feenstimme, dass Enya glatt neidisch werden könnte. Den Stil der beiden Dänen kann man wohlwollend als Dream Pop und etwas kritischer als New-Age-Elfengesäusel bezeichnen. Dass hier Engel durch die Songs flirren, ist keine wirkliche Überraschung. Irgendwo zwischen neo-keltischen Klängen, Americana und gehobenem Folkpop bewegen sich Blackie Blue Bird im getragenen, gemächlichen Tempo. Man könnte diese Klänge auch arg betulich nennen.

Wenn die Arrangements nicht so fein und kundig wären, wie im bluegrassigen »The Weeping Willow«! Und nicht auch ruhige kleine Folkballaden dabei wären wie »Please Don´t Go«! Seicht sind diese Känge also keineswegs. Aber dann sind da auch die Songs wie »Flying Too Close To The Ground« mit ihren weinenden Gitarrenklängen, die dann eben sehr nah am Kitschäquator segeln. Und in gehobenen Esoteriker-Praxen in der Telefon-Warteschleife zu hören sein könnten. Zusammengefasst: Blackie Blue Bird entwerfen eine Welt, die einen Tick zu schön ist. (emv)

 Blackie Blue Bird: Ghost River

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.facebook.com/blackiebluebird



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