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Alle Rezensionen zu Skaar
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Feed Me To The Stars
(2019, Eigenverlag)

Melancholie, Lebensangst und Aufbegehren. Und Mut zur unterkühlten, großen Geste: Das zeichnet Skaar aus, die mit ihrem Debütalbum »FEED ME TO THE STARS« den gehobenen Düster-Indierock pflegen. Das Konzept ist so alt wie alle jugendliche Verzweiflung, aber mit Sängerin Karla Lesley Jaeger punktet das Sextett aus Bergen mit einer ebenso stimmgewaltigen wie ausdrucksstarken Stimme. PJ Harvey mag als Referenz herhalten, aber Jaeger verfügt über ihre ganz eigene Mischung aus Gefühl und Härte. Und beherrscht ihre Zwischentöne, wie sie im sphärischen »MIO« beweist, das in (synthie)-poppiges Terrain driftet. Das einfühlsame Piano von David Magyel sorgt auf »Grainne« für ruhige, fast schon jazzige Intermezzi. In »Stars« erreicht man zu Streicherklängen neoromantische Gestade. Aber keine Angst: niveauvoll gelärmt wird hier auch! Auch wenn im epischen und atemlosen »Sunlight« die Grenze zum Edelkitsch in Sichtweite rückt.

Die Aufnahmen zum selbst herausgebrachten Erstling sind übrigens nicht in Norwegen entstanden, sondern im Glasgower Castle-Of-Doom-Studio in Zusammenarbeit Tony Doogan entstanden, der mit Mogwai zusammengearbeitet hat. Skaar sind im Norwegischen übrigens die kleine, zerborstene Glasstücke. Die glitzern und sind trotzdem scharf. Passt! (emv)

 Skaar: Feed Me To The Stars

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.skaarband.com



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