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Alle Rezensionen zu Murg
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Strävan
(2019, Nordvis Produktion NVP104)

Schon bei den ersten Tönen von »Ur Myren« verortet der Hörer die Black Metaller in den hohen Norden, so typisch frostig klingt nicht nur der Opener, sondern das gesamt Album. Und: »STRÄVAN« (»STREBEN«) könnte auch aus den 1990er-Jahren stammen, mit seinen klirrenden Gitarren und den heiser-böse gefauchten Texten. Einzig das Schlagzeug agiert (zu) sehr im Hintergrund. Mit schönen, ruhigen Passagen wie in »Berget« bringt das Duo aus dem schwedischen Bergslagen eine Extraportion Atmosphäre in seine Stücke.

Geschwindigkeitstechnisch gehören Vargher (Gitarre, Bass, Gitarre) und Urzul (Gitarre) zur eher gemäßigten Fraktion der Schwarzmetaller. Was wiederum sehr gut zum lyrischen Konzept des 40-Minüters passt: der Zerstörung des Kosmos – und somit der Schlusspunkt der Trilogie, welche die Schweden 2015 mit »Varg & Björn« (»WOLF & BÄR«) begannen und 2016 mit »GUDATALL« (»GÖTTERKIEFER«) fortsetzten. »STRÄVAN« ist ein hymnisch-atmosphärisches Werk, mit erhabenen Melodien, feinen kleinen Details und einigen wenigen rasenden Ausbrüchen (»Altaret«). Freunde von frühen Enslaved oder Immortal, aber auch von Watain, Taake oder Mgla sollten reinhören.

PS: Ob Murg wissen, dass ihr Bandname zugleich der Name eines kleinen idyllischen Flusses im Nordschwarzwald ist? (nat)



Siehe auch:
Enslaved
Immortal
Watain
Taake

 Murg: Strävan



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