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Alle Rezensionen zu Hanna-Maria Lifländer
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Souvenirs from the Void
(2019, Eigenverlag)

Unterkühlte Melodramen! Die finnisch-estnische Singer-Songwriterin Hanna-Maria Lifländer bewegt sich auf ihrem dritten Album »SOUVENIRS FROM THE VOID« bevorzugt in poetischen, verschatteten Soundwelten und kontrastiert die sensible Innensicht mit feinsinnigen Moritaten im Schauermär-Stil. In einem Kabarett wäre Lifländer in der Stunde nach Mitternacht besonders gut aufgehoben. Das geheimnisvoll in der Dunkelheit hallende Piano passt bestens dazu, genauso wie die helle, nuancierte Stimme Lifländers. Mit Wohlfühl-Neoklassik haben diese Sounds nichts zu tun. Denn mit Tracks wie »Queen Of Suffering« führt uns die in Helsinki lebende Musikerin behutsam vom Wege in geheimnisvolle Gegenwelten, in denen die Gewissheiten langsam schwinden. Dass sie Tori Amos sehr aufmerksam gelauscht hat, lässt sich hier nicht wirklich leugnen.

Geschichten erzählen, das ist es, was Lifländer hier besonders gut gelingt. Nicht die sonnigen, fröhlichen Geschichten, sondern krausen, kleinen, geheimnisvollen. Gruselig oder makaber geht es in ihrer Welt aber nicht zu, denn »Songs wie +3C, Windy« sind nur leise beunruhigend. Das sind Songs für alle Dämmerstunden dieser Welt, in der wir den Schal fester um den Hals ziehen und uns so ganz in tiefen Gedanken verlieren können. (emv)

Hanna-Maria Lifländer: Souvenirs from the Void

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