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Alle Rezensionen zu Uffe Lorenzen
(Genre »Rock«, Land »Dänemark«)

 

Triprapport
(2019, Bad Afro/Cargo)

Hier jammt der Waldschrat: Uffe Lorenzen alias Lorenzo Woodrose, seit 18 Jahren Frontmann der dänischen Retro-Rocker Baby Woodrose, macht sich auf seinem zweiten Soloalbum »TRIPRAPPORT« unverdrossen auf in die späten 60er Jahre und somit in die Hochzeiten des haschvernebelten Psychedelik-Rock. Dass er dabei auf Dänisch singt, erschwert das Textverständnis nachhaltig. Aber angesichts des meist getragenen Gesangs können wir erahnen, um was es hier geht: Um tiefe Gedanken über den Sinn des Lebens. Und über die Unendlichkeit des Weltraums. Lorenzen zog sich zur Inspiration für den Zweitling in ein abgelegenes Häuschen zurück und verspeiste alle mitgebrachten Pilze auf einen Schlag, was seine Kreativität ungemein steigerte. So erzählt er es zumindest.

Mit mächtig Hall unterlegt sind diese analog entstandenen Aufnahmen. Sitar und Tablas kommen reichlich zum Einsatz. Dass die Sitar in der Rockmusik ihren berechtigten Platz einnimmt, haben schon Kula Shaker und Cornershop bewiesen. Gleichwohl: Nichts Neues unter der Sonne hier. Denn keiner dieser sieben ausufernden Songs will wirklich hängenbleiben. Sympathisch ist Lorenzen, dieser entfernte dänische Cousin des Hexenmeisters Catweazel allemal, aber einen Innovationspreis wird er für dieses Werk nicht bekommen. Wer gerne in der Vergangenheit lebt und keine Probleme mit einer sehr bedeutungsschwangeren Atmosphäre hat, wird zufrieden sein. (emv)



Siehe auch:
Baby Woodrose

Uffe Lorenzen: Triprapport

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      https://badafro.dk/artists/uffe-lorenzen



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