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Alle Rezensionen zu The Poppoo
(Genre »Jazz«, Land »Finnland«)

 

Varia
(1998, Pori Jazz Productions PJP-110)

Saxophonist Jukka Perko und Vibraphonist Severi Pyysalo wechselten vor den Aufnahmen für diese CD die Rhythmusgruppe: Am Schlagzeug nun der sehr dynamisch agierende Jungstar Teppo Mäkynen und an Kontra- und E-Bass der vorzüglich begleitende Ville Huolman. Der Albumtitel deutet auf den enormen Gemischtwarenladen hin, den diese CD bietet – das aber auf sehr hohem Niveau, die Poppoo (Dt./Engl.: Die Gang) ist hier in der Form ihres Bestehens.

Was es nicht alles auf diese CD geschafft hat: »Ain’t No Sunshine« von Bill Withers und »Dancing Queen« von ABBA, sogar »Nature Boy«, das durch Nat King Cole weltberühmt wurde. Aber diese Pop-Hits macht die Poppoo sich durchaus zu eigen. Ein Jobim-Stück und eine Adaptation eines italienischen Liedes aus dem 13. Jahrhundert von Pyysalo – beides nicht zwingend erforderlich. Fünf Kompositionen von Pyysalo und eine von Perko, die sind natürlich die interessantesten. Dazu der aus dem ersten Leningrad Cowboys-Film bekannte »Säkkijärven Polkka« und »Hintrikki«, der traditionelle Trauermarsch, von unzähligen finnischen Musikern gespielt und aufgenommen – beide Versionen sind ausgesprochen hörenswert. Sowohl Perko als auch Pyysalo sind in großer Form, gerade Perko spielt richtig groß auf. Pyysalo brilliert am Vibraphon, seine Keyboard-Ausflüge sollte er eher lassen. Mäkynen und Huolman wurden bereits gelobt – schade, dass nach dieser CD bald Feierabend war. (tjk)



Siehe auch:
Jukka Perko
Severi Pyysalo
Teppo Mäkynen
Ville Huolman

The Poppoo: Varia



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