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Alle Rezensionen zu Ville Ojanen
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

Rautavaara
(2005, Seita Music SEITACD 009)

Der Violinist, Mandolinist und Sänger Ville Ojanen setzt sich mit seiner ersten Solo-CD zwischen ganz viele Stühle, da muss er schon aufpassen, dass er nicht plötzlich dazwischen hinunterfällt. Der 1972 in Kaustinen geborene Finne war u.a. bei Troka und Folkkarit aktiv, darüber hinaus schreibt er Musik für Theater und Tanz. Seine CD »RAUTAVAARA« wurde für den Teosto-Preis nominiert.

Ojanens Musik ist vielleicht als Crossover zu bezeichnen. Er kommt ursprünglich aus der Folk-Szene (siehe Troka), vermischt allerdings traditionelle Elemente mit Einflüssen von Rock, Jazz, zeitgenössischer Musik und Avantgarde. Das ist teilweise ziemlich komplex und anspruchsvoll, manchmal aber auch mindestens so verwirrend wie spannend. In »Circus Ulan Bator« kommt alles vor: Rock-Gitarren, Folk-Violinen, Jazz-Saxophone und Blasmusik-Posaune – nicht gleichzeitig, aber nacheinander und durcheinander. Dann spielt er wieder einen fast traditionellen Walzer, der von Country-Passagen durchgefräst wird – insgesamt wirkt das etwas zu viel und noch leicht unausgegoren. Geholfen haben ihm Musiker aus verschiedenen Lagern, z.B. Henri Haapakoski (Saxophone), Sami Jylhä (Gitarre), Tero Tuovinen (Bass) und Riku Kettunen (Gitarre, Mandoline). (tjk)



Siehe auch:
Troka

Ville Ojanen: Rautavaara

Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.villeojanen.com



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