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Alle Rezensionen zu Sarah Klang
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Creamy Blue
(2019, ferryhouse productions)

Auf dem Weg zur Diva: Sarah Klang inszeniert sich auf dem Cover ihres zweiten Albums »CREAMY BLUE« selbstbewusst als moderne Wiedergängerin von Boticellis Venus. Bescheiden will die junge Schwedin offenkundig nicht mehr sein: Gab die Sängerin auf ihrem Erstling »LOVE IN THE MILKY WAY« noch das »traurigste Mädchen Schwedens«, so schwelgt sie hier in süffigen Retro-Sounds mit üppiger Instrumentierung. Ganz großes Kino also! Sarah Klangs Markenzeichen aber ist unverändert ihre Stimme: Warm, ausdrucksstark und überaus lebenserfahren. Wenn man die Augen schließt und nur lauscht, dann könnte man meinen, dass die junge Frau aus Göteborg ihre prägenden Jahre in den USA verbracht hat. Dem ist aber mitnichten so! Aber die tiefe Traurigkeit des Blues schwingt in diesen mitunter countryesk angehauchten Sounds ebenso mit wie die schwül-düstere Popmusik der 80er Jahre.

Standen beim Erstling noch düstere Gefühlswelten, zerbrochenen Beziehungen und schmerzhafte Abschiede im Mittelpunkt, so lässt Sarah Klang hier mitunter helles Licht in ihre inneren Räume scheinen. Im innigen und dennoch opulenten Track »New Beginnings« dominieren, oh Wunder, Hoffnung und Optimismus! Dass alles einmal gut wird, mag die Schwedin aber im ruhigeren Titelstück immer noch nicht ganz glauben. Fest steht aber: Scheu vor den ganz großen Emotionen hat Sarah Klang sicherlich keine. Herzen brechen in der Klavierballade »Call Me« im Breitband-Format. Hach! (emv)

Sarah Klang: Creamy Blue

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.sarahklang.com



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