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Alle Rezensionen zu Death Machine
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Orbit
(2019, Celebration Records/Believe Digital)

Erfreulicherweise gibt es sie noch, die Tagträumer, Kauze und Waldschrate, die sich auf Abenteuerfahrt in angenehm verschwurbelte Gegenwelten begeben, statt fleißig an ihrer Selbstoptimierung zu arbeiten und sinnfreie Status-Meldungen zu posten. Jesper Morgensen und seine Band Death Machine schweifen auf ihrem dritten Album »ORBIT« in die Ferne und die Nähe. In die unendlichen Weiten des Weltraums und den unbekannten Kontinent im eigenen Inneren. Trotz des morbiden Bandnamens: Death Machine schwelgen hier in naiver Hippieseligkeit, eigenwilligen Freak-Folk-Frickeleien und sanften psychedelischen Sounds. Man möchte schwören, dass Morgensen einen Zausel-Bart trägt wie Catweazle. Es knispert und knuspert so fein in diesen angenehm zurückhaltenden Songs. Und ein gehobener Alltagsphilosoph ist Morgensen sowieso!

Death Machine sind feine Geschichtenerzähler. Da wird ein Spaziergang zum Abenteuer! Und der Wintermantel mutiert im melancholischen, aber keineswegs wehleidigen »Isle Of Mine« zum einzigen Zuhause. Und wie gute die Horn-Klänge dazu passen! Die hektische Welt kommt in ruhigen Songs wie dem nachdenklichen »Someday« leise zum Stillstand. Kann schon sein, dass Nachdenklichkeit das neue Cool ist! (emv)

 Death Machine: Orbit

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      https://celebrationrecords.dk/work/death-machine/



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