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Alle Rezensionen zu Calle Hamre
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

But My Love Goes To Eleven
(2019, Apollon Records/Orchard)

Der Mann ist ein Urgestein der Bergener Musikszene. Hält die Werte des guten alten Americana Alternative Rock hoch. Und obwohl die Schläfen schon ergraut und sich Falten ins Gesicht geschlichen haben: Calle Hamre ist im Herzen ein Romantiker geblieben. Mit »BUT MY LOVE GOES TO ELEVEN« legt das Rauhbein aus der regenreichen norwegischen Hafenstadt jetzt sein Debütalbum vor. Und unversehens fühlt man sich in endlose Prärie-Weiten und verschlafene Kleinstädte im Mittleren Westen der USA versetzt. Als Koproduzent agiert hier übrigens kein Geringerer als Ken Stringfellow von den Posies! Gut vernetzt ist er offenkundig, der Herr Hamre!

Als bahnnbrechender Neuerer des Genres wird Hamre nicht in die Annalen eingehen. Muss er auch nicht: »BUT MY LOVE GOES TO ELEVEN« ist ein erfreulich zurückgenommenes, schnörkelloses Album geworden. Überflüssigen Schnickschnack brauchen wir nicht! Hamre konzentriert sich auf das, was er am besten kann: Unprätentiöse kleine (Herzens)-Geschichten erzählen, die gradlinig daherkommen und von der unüberhörbaren Ehrlichkeit des Musikers leben. Ein bisschen verträumt sind diese Songs, ein bisschen sehnsüchtig und unbedingt authentisch. Die Hasser verweist Hamre mit leichter, aber entschiedener Hand in ihre Schranken. »Haters and their hate will never stay«, macht er im feinen Tracks wie »Lovers Will Be Lovers« deutlich. Die ruhige Schönheit des Alltags feiern: Darin ist Calle Hamre der Meister! (emv)

Calle Hamre: But My Love Goes To Eleven

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      https://backseat-pr.de/artists/calle-hamre



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